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Rund drei Tage lang hat diese Taube im Kamin eines Hechinger Wohnhauses für seltsame Geräusche gesorgt. Ein Polizist befreite schließlich das Tier.
Rund drei Tage lang hat diese Taube im Kamin eines Hechinger Wohnhauses für seltsame Geräusche gesorgt. Ein Polizist befreite schließlich das Tier. © Polizei
19.04.2012

Taube verirrt sich in Kamin - Von Polizei gerettet

Hechingen. Nicht ganz außergewöhnlich war für Beamte des Polizeireviers Hechingen am Mittwochvormittag die Rettung einer Taube in Not. Sie hatte sich in den Kamin eines Hechinger Wohnhauses verirrt und dort mit seltsamen Geräuschen für Aufregung gesorgt. Ein Polizeibeamter, der vor einigen Monaten einen Uhu aus einer misslichen Lage befreit hatte, konnte auch der Taube helfen und den Hauseigentümer beruhigen.

Der Vogel hatte sich irgendwie in einen tiefen, dunklen Kamin eines Wohnhauses in Hechingen verirrt und war dort im Dunkeln gefangen. Der Hauseigentümer, der bereits seit Montagmorgen seltsame Geräusche im Heizraum bemerkt hatte und glaubte, dass mit seiner Heizungsanlage irgend etwas nicht stimmen würde, stellte den Eindringling am Mittwochmorgen fest und verständigte den erprobten Tierretter des Polizeireviers Hechingen.

Beherzt griff der Beamte zu, und die Taube, die zwischenzeitlich eher wie ein Rabe aussah, war in seinen sicheren Händen. Es handelte sich um eine beringte männliche Brieftaube, die zunächst zum Aufpäppeln zu einem Taubenzüchter gebracht wurde. Anhand der Ringnummern konnte der Besitzer in Rangendingen ermittelt werden. Er holte den um eine Erfahrung reicheren Ausreißer wieder ab. pol