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Die am Wochenende durch einen Stromschlag im Bahnhof von Stuttgart-Vaihingen ums Leben gekommene 17-Jährige hatte zuvor mit ihren Freundinnen Alkohol getrunken.
Die am Wochenende durch einen Stromschlag im Bahnhof von Stuttgart-Vaihingen ums Leben gekommene 17-Jährige hatte zuvor mit ihren Freundinnen Alkohol getrunken. © dpa
13.05.2013

Tod durch Starkstrom: 17-jährige Bahnwaggon-Kletterin war alkoholisiert

Stuttgart. Die am Wochenende durch einen Stromschlag ums Leben gekommene 17-Jährige hatte zuvor mit ihren Freundinnen Alkohol getrunken. Sie war dann auf einen Bahnwaggon geklettert und wurde von einem Lichtbogen aus der Oberleitung tödlich getroffen. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei am Montag.

Die drei Mädchen waren im Stuttgarter Stadtteil Vaihingen auf einen abgestellten Kesselwagen geklettert, um sich dort von zwei Bekannten fotografieren zu lassen. Dabei wurden sie von einem Lichtbogen der Oberleitung getroffen und mehrere Meter weit geschleudert. Die vorankletternde 17-Jährige war sofort tot, ihre beiden Freundinnen im Alter von 17 und 16 Jahren erlitten schwere Verbrennungen.

Sie wurden in eine Stuttgarter Spezialklinik für Verbrennungen gebracht, können aber nach Angaben der Polizei vermutlich bald entlassen werden. Die auf dem Bahngleis wartenden Jungen, die die Fotos hätten schießen sollen, sind nach Angaben der Ermittler noch nicht befragt worden. Sie hatten den Notruf abgesetzt. Aufgrund des grellen Blitzes und des lauten Knalls, den der Lichtbogen erzeugte, hatten mehrere Anwohner die Polizei alarmiert.