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Der Verkehr staut sich nach der Sperrung der A5 bei Karlsdorf bis nach Kronau. Hier an der Anschlussstelle Bruchsal.
Autobahn © svz-bw.de / Straßenverkehrszentrale
09.09.2014

Tonnenschwere Betonteile führten zu Sperrung der A5

Bruchsal. Nach dem Unfall eines mit schweren Betonträgern beladenen Sattelzugs hatte sich am Dienstagmorgen auf der Autobahn 5 zwischen Bruchsal und Karlsruhe ein Stau von bis zu 18 Kilometern Länge gebildet. Den Feststellungen der Karlsruher Autobahnpolizei zufolge war der Schwertransport kurz vor 5.00 Uhr auf der A5 in Richtung Süden unterwegs.

Möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts löste sich bei Karlsdorf-Neuthard der Auflieger vom Zugfahrzeug und verlor die Ladung. Die beiden Betonteile mit einer Länge von 30 Metern und einem Gewicht von jeweils 29 Tonnen lagen in der Folge quer über die gesamte Fahrbahn. Ein nachfolgender Transporter fuhr zwar noch gegen das Hindernis, der 64 Jahre alte Fahrer blieb jedoch unverletzt. Gleichfalls kam auch der 24-jährige Lenker des Sattelzugs ohne Verletzungen davon. Die Autobahn musste ab der Anschlussstelle Bruchsal zunächst voll gesperrt werden. Dies führte im morgendlichen Berufsverkehr auf der A 5 zu einem Stau von bis zu 18 Kilometern Länge in Richtung Norden. Davon Betroffen waren auch die nach Süden führenden Umleitungsstrecken der Bundesstraßen 35, B 3 und B 36 mitlängeren Staubildungen. Nach der Teilräumung der Fahrbahn mit zwei Spezial-Kranfahrzeugen stand ab 8.40 Uhr wieder der Linke von drei Fahrstreifen zu Verfügung, eine Stunde später waren zwei Fahrspuren frei. Die Betonträger mussten anschließend auf ein Ersatzfahrzeug verladen werden, was um 10.30 Uhr eine weitere Verengung auf einen Fahrstreifen nach sich zog. Die Bergungsmaßnahmen dauern voraussichtlich noch bis gegen 13.00 Uhr an. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei bezüglich der genauen Unfallursache dauern noch an. Insgesamt dürfte der Sachschaden bei mehreren Zehntausend Euro anzusiedeln sein.