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So gar keinen Grund zum Aufatmen gibt es an einer Konstanzer Schule, nachdem bei einem der Schüler eine offene Tuberkulose festgestellt wurde. 
So gar keinen Grund zum Aufatmen gibt es an einer Konstanzer Schule, nachdem bei einem der Schüler eine offene Tuberkulose festgestellt wurde.  © Symbolbild dpa
12.01.2019

Tuberkulose bei Schulkind im Südwesten

Konstanz. Bei einem Schulkind in Konstanz ist eine offene Lungentuberkulose festgestellt worden. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, will das Gesundheitsamt nun Angehörige, Freunde und Mitschüler auf eine mögliche Ansteckung hin untersuchen.

Damit soll eine Weiterverbreitung der Krankheit verhindert werden. Erkrankte leiden unter Kraftlosigkeit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme oder Husten.

Die Lungentuberkulose wird durch Bakterien ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit des Erregers ist der Behörde zufolge aber im Vergleich zu einer Grippe deutlich geringer. Ob man sich ansteckt, hänge davon ab, wie intensiv der Kontakt mit einem Kranken gewesen sei. Gefährdet sind demnach Personen, die länger zusammen in einem Raum waren.