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Die Feuerwehr musste Sprungpolster aufbauen, um einen möglichen Suizid eines Mannes zu verhindern, der in Ludwigsburg vom Klinikumdach springen wollte.
Die Feuerwehr musste Sprungpolster aufbauen, um einen möglichen Suizid eines Mannes zu verhindern, der in Ludwigsburg vom Klinikumdach springen wollte. © Symbolbild: dpa
25.07.2017

Über 12 Stunden lang beschäftigt ein Suizidversuch die Rettungskräfte

Ludwigsburg. Über 12 Stunden hinweg hat ein 43-jähriger Mann am Montag Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Ludwigsburg in Atem gehalten. Vermutlich unter dem Eindruck einer akuten Psychose war er gegen 9.30 Uhr auf das Dach im südwestlichen Bereich des Klinikums geklettert und drohte, hinunter zu springen.

Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und Einsatzkräfte der Feuerwehr breiteten 17 Sprungpolster im Gefahrenbereich aus. Krankenhausmitarbeitern und speziell geschulten Polizeibeamten gelang es über viele Stunden hinweg zwar, den 43-Jährigigen von einem Sprung abzuhalten, zum Verlassen des Dachs ließ er sich jedoch nicht bewegen.

Erst gegen 21.50 Uhr konnten ihn Beamte eines Spezialeinsatzkommandos in einem günstigen Moment ergreifen und gefahrlos vom Dach bringen. Er wurde anschließend in ärztliche Obhut übergeben.