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Die Polizei sucht diesen Mann, der im Verdacht steht, einen Raub begangen zu haben.
Die Polizei sucht diesen Mann, der im Verdacht steht, einen Raub begangen zu haben. © pol/dpa
27.10.2016

Überwachungsfotos sollen mysteriösen Raub in Karlsruhe klären

Karlsruhe. Mit der Veröffentlichung zweier Überwachungsfotos hoffen die Ermittler der Kriminalpolizei, bei der Klärung eines bereits am 13. August verübten Raubes im Karlsruher Stadtteil Rintheim den entscheidenden Schritt voranzukommen. An jenem Samstag hatten um 16 Uhr zwei Männer bei einem in der Mannheimer Straße wohnenden 26-Jährigen geklingelt. Als dieser öffnete, wurde er seinen Schilderungen nach von den Unbekannten sofort zu Boden gebracht. In der Folge zwangen ihn die beiden dazu, mit ihnen zu einem nahegelegenen Geldautomaten zu gehen.

Aufgrund eines dortigen Defektes dirigierten ihn die Männer anschließend zu einem Automaten an der Brettener Straße, wo einer der Täter vor dem Bankraum wartete. Der andere begleitete ihn hinein und drängte den Geschädigten dazu, von seinem Konto 1.000 Euro abzuheben. Erst nachdem der 26-Jährige den Räubern das Geld ausgehändigt hatte, ließen diese von ihm ab und gaben ihm seinen zuvor einbehaltenen Wohnungsschlüssel zurück.

Nach Bekanntwerden der Tat hatte die Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen angestrengt, die aber allesamt nicht zum Erfolg führten.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Einer ist etwa 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und korpulent (siehe Fotos). Er hat schwarzes kurzes lockiges Haar, trug einen gleichfalls schwarzen ungepflegten Bart und hat einen dunklen Teint. Der Mann ist Raucher und unterhielt sich mit seinem Komplizen auf Türkisch. Ansonsten sprach er Deutsch mit badischem Einschlag.

Sein Mittäter hat gleichfalls dunkles Haar, ist etwas jünger, rund 1,80 Meter groß und schlank. Er trug eine Schildmütze, die er sich die ganze Zeit über vor das Gesicht hielt. Außer den auf Türkisch gewechselten Worten sprach er nicht.

Wer den abgebildeten Mann zu kennen glaubt oder sonst Hinweise zu dem Geschehen geben kann, wird unter Telefon (0721) 939-5555 um seine Meldung beim Kriminaldauerdienst gebeten.