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Der CDU-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl, Guido Wolf, kommt am 18.02.2016 in den baden-württembergischen Landtag in Stuttgart (Baden-Württemberg), im Hintergrund sitzt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen).
Der CDU-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl, Guido Wolf, kommt am 18.02.2016 in den baden-württembergischen Landtag in Stuttgart (Baden-Württemberg), im Hintergrund sitzt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). © dpa
18.02.2016

Umfrage: CDU verliert - Grün-rote Regierung ohne Mehrheit

Gut drei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg verliert die CDU als stärkste Kraft im Südwesten weiter dramatisch an Zustimmung. Die Partei kommt einer neuen Umfrage zufolge auf 31 Prozent der Stimmen, das sind vier Punkte weniger als im Januar.

Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Befragung von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) und der «Stuttgarter Zeitung» hervor. Die regierende grün-rote Koalition hat weiterhin keine Mehrheit. Gewählt wird am 13. März.

Für die CDU ist das der niedrigste Wert dieser Legislaturperiode. Die regierenden Grünen halten sich ohne Veränderung bei 28 Prozent. Der Koalitionspartner SPD verliert einen Punkt und landet bei 14 Prozent. Die FDP und die rechtspopulistische AfD legen jeweils um zwei Punkte zu - auf 8 beziehungsweise 12 Prozent. Die Linken sind mit 4 Prozent (plus 1 Punkt) nicht im Landtag vertreten.

Demnach hätten weder Grün-Rot (42 Prozent) noch Schwarz-Gelb (39) eine Mehrheit, um das Land zu regieren. Möglich wären demnach rechnerisch aber eine schwarz-grüne Koalition, eine Ampel von Grünen, SPD und FDP oder eine zuletzt zunehmend diskutierte Deutschland-Variante Schwarz-Rot-Gelb. Ein Bündnis mit der AfD lehnen alle vier im Landtag bisher vertretenen Parteien ab.

Mehr als die Hälfte der Befragten sprechen sich der Umfrage zufolge für eine Fortsetzung der grün-roten Regierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus. Könnten die Bürger den Landesvater direkt wählen, würden 63 Prozent für Kretschmann stimmen und nur 21 Prozent für seinen Herausforderer Guido Wolf von der CDU.

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