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Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr die Tür und das Amaturenbrett des Lkws zurückziehen, um den Eingeklemmten zu befreien.
Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr die Tür und das Amaturenbrett des Lkws zurückziehen, um den Eingeklemmten zu befreien. © Tibor Czemmel / Feuerwehr Bruchsal
Die herbeigeilten Rettungskräfte taten ihr Bestes, um den Fahrer zu retten.
Die herbeigeilten Rettungskräfte taten ihr Bestes, um den Fahrer zu retten. © Tibor Czemmel / Feuerwehr Bruchsal
22.09.2017

Unfall mit drei Lkws: Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt

Kronau. Bei einem heftigen Auffahrunfall auf der A5 zwischen drei Lkws ist am Donnerstagmittag einer der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt worden.

Gegen 12.30 Uhr eilten die Feuerwehren aus Bruchsal und Kronau zum Einsatzort, etwa drei Kilometer nach Abfahrt Kronau. Ein tschechischer Sattelzug konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen und fuhr auf einen davor fahrenden Lkw auf. Ein 7,5-Tonner wiederum fuhr daraufhin voll auf den tschechischen Sattelzug auf, hierbei wurde der Fahrer des 7,5-Tonners schwer verletzt und in seinem Führerhaus eingeklemmt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den Schwerverletzten mit schwerem, hydraulischem Rettungsgerät befreien. Währenddessen wurde er bereits vom Rettungsdienst versorgt. Der Fahrer war im Beinbereich allerdings so stark eingeklemmt, dass mit der Seilwinde des Feuerwehr-Rüstwagens die A-Säule des Lkws mitsamt dem Armaturenbrett nach vorne gezogen werden musste. Als der Fahrer befreit war, wurde er aus dem Wrack gerettet und im Rettungswagen vor Ort erstversorgt und stabilisiert. Im Anschluss kam er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik zur weiteren Behandlung.

Die Feuerwehr stellte an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher und streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Während der Rettungsmaßnahmen war die A5 in Richtung Nord gesperrt und der Verkehr staute sich kilometerlang bis zur Anschlussstelle Bruchsal.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Alexander Höß mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit dem Rüstzug und 25 Einsatzkräften im Einsatz.