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Die Durchfahrtshöhe einer Unterführung war zu niedrig für einen Lkw-Fahrer.
Die Durchfahrtshöhe einer Unterführung war zu niedrig für einen Lkw-Fahrer. © dpa (Symbolbild)
16.02.2012

Unfallflucht am ersten Arbeitstag

Urbach. Ausgerechnet an seinem ersten Arbeitstag hat sich ein 30 Jahre alter Lkw-Fahrer einen Bock geleistet: Am Mittwoch krachte er gegen eine Brücke. Er verließ sich auf sein Navigationsgerät und erkannte daher zu spät, dass die Unterführung für den Lkw zu niedrig war. Ohne den Unfall zu melden, flüchtete er daraufhin.

Mit seinem Klein-Lkw sollte er ursprünglich eine Firma im Urbacher Industriegebiet aufsuchen. Vor der Unterführung der Bahnlinie Aalen-Stuttgart wies auch ein Verkehrszeichen auf die Durchfahrtshöhe hin. Doch der 30-Jährige fuhr weiter, wodurch am Lkw ein Schaden von rund 10.000 Euro entstand. An der Brücke wurde eine Warnbake beschädigt. Der hierdurch entstandene Schaden beläuft sich auf 200 Euro. Wie hoch der Schaden an der Brücke selbst ist, muss durch die Deutsche Bahn noch geklärt werden. Der Bahnverkehr war jedoch nicht beeinträchtigt

Nachdem sich der Fahrer von dem ersten Schock erholt hatte, entfernte er sich mit dem Fahrzeug unerlaubt von der Unfallstelle, ohne den Unfall zu melden. Kurze Zeit später kam dem flüchtigen Unfallfahrer ein Zeuge entgegen. Diesem fiel der Unfallschaden am Lkw auf. Daher notierte er sich das Kennzeichen und meldete dies der Polizei. Der Unfallverursacher konnte zwei Stunden später erreicht werden. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige wegen Unfallflucht zu. pol/hol

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