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Der mutmaßliche Todesfahrer, der Ende Februar in eine Gruppe Passanten gefahren war, soll in einem psychatrisches Krankenhaus untergebracht werden.
Der mutmaßliche Todesfahrer, der Ende Februar in eine Gruppe Passanten gefahren war, soll in einem psychatrisches Krankenhaus untergebracht werden. © dpa
08.07.2017

Verdächtiger nach Heidelberger Todesfahrt bleibt in Psychiatrie

Heidelberg (dpa/lsw) - Nach der tödlichen Autofahrt in eine Menschengruppe Ende Februar in Heidelberg bleibt der mutmaßliche Fahrer in einem psychiatrischen Krankenhaus. Gegen den Mann, der im dringenden Tatverdacht steht, bei einer Amokfahrt am 25. Februar auf dem Bismarckplatz einen Passanten getötet zu haben, hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus beantragt, schreibt die «Rhein-Neckar-Zeitung» am Samstag.

Auf der Homepage der Staatsanwaltschaft Heidelberg steht seit Freitag: "Nach dem Ergebnis des vorläufigen Sachverständigengutachtens bestehen jedoch dringenden Gründe für die Annahme, dass der Verdächtige die Taten auf Grund einer schweren psychischen Erkrankung und damit im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat. Der Beschuldigte ist seit Mitte Mai bereits vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht."

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