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13.03.2012

Vergesslicher Zwölfjähriger erfindet Raubgeschichte

Not macht erfinderisch. Das gilt auch für einen zwölfjährigen Jungen aus Bruchsal, der aus Angst vor möglichen Schimpftiraden seiner Eltern eine Räubergeschichte erfunden und damit die Polizei beschäftigt hat. Ein angeblicher Raub in einer S-Bahn zwischen Ubstadt-Weiher und Bruchsal am vergangenen Freitagmittag war von dem vermeintlichen Opfer zusammenphantasiert worden.

Bei einer Vernehmung am Dienstagnachmittag räumte der Zwölfjährige gegenüber den Beamten der Kriminalaußenstelle Bruchsal ein, dass er die angeblich geraubte Tasche samt Handy in Wirklichkeit in der Bahn vergessen hatte. Da ihm ein ähnliches Missgeschick schon einmal widerfahren war, hatte er aus Angst vor Strafe zu Hause die Raubgeschichte aufgetischt.

Über die Tragweite dieses Tuns war sich der Junge allerdings nicht bewusst. Die Polizei hatte nämlich aufgrund der Angaben des Jungen die Ermittlungen aufgenommen und auch die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Letztlich hatten sich aber erhebliche Zweifel an seinen Angaben ergeben. pol