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Ein Hund ist vermutlich nach der Aufnahme eines Giftköders verendet.
Zwei Hunde nach Aufnahme mutmaßlicher Giftköder verendet © Symbolbild
06.05.2014

Vergiftete Fleischköder gefressen? Hunde starben in wenigen Minuten

Ludwigsburg. Nach dem Essen von mutmaßlichen Giftködern, die von einem bislang unbekannten Täter in der Eisenbahnstraße in Bietigheim ausgelegt wurden, sind am späten Montagabend zwei Hunde innerhalb weniger Minuten verendet.

Wie die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben, waren der neunjährige Dackel-Cockerspaniel-Mischling und der einjährige, japanische Shiba Ino von ihren Haltern in der Eisenbahnstraße ausgeführt worden und haben dabei vermutlich vergiftete Hackfleischbällchen aufgenommen. Eine größere Anzahl dieser Bällchen wurden zwischenzeitlich im dortigen Grünbereich aufgefunden und sichergestellt. Dabei wurden auch mehrere verendete Vögel entdeckt, die die ausgelegten Köder angepickt haben könnten. Der Arbeitsbereich Umwelt und Gewerbe hat über das Veterinäramt beim Landratsamt Ludwigsburg eine umgehende Untersuchung veranlasst. Der bislang festgestellte betroffene Bereich wird nochmals intensiv überprüft.

Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Eisenbahnstraße gemacht haben oder Hinweise auf einen möglichen Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt in Bietigheim-Bissingen, Telefonnummer 07142/405-0, in Verbindung zu setzen.