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Drei Putzfrauen erlitten Atembeschwerden durch eine noch unbekannte nebelartige Substanz im Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Drei Putzfrauen erlitten Atembeschwerden durch eine noch unbekannte nebelartige Substanz im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). © dpa
26.04.2012

Vergiftungen durch Nebelsubstanz in Chemielabor des KIT

Karlsruhe. Eine noch unbekannte neblige Substanz hat am Donnerstagmorgen um 8.45 Uhr bei drei in einem Chemielabor auf dem Campus Süd des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT) tätigen Reinigungskräften zu Atembeschwerden und einem metallischen Geschmack im Mund geführt.

Die beiden 43 Jahre alten Frauen und deren 50 Jahre alte Kollegin wurden vom herbeigeeilten Notarzt erstversorgt und kamen anschließend zur ambulanten Behandlung mit drei Rettungswagen ins Krankenhaus.

Da in dem im fünften Obergeschoss gelegenen Labor die automatisch gesteuerte Entlüftungsanlage den rauchartigen Nebel bereits abgesogen hatte, musste die gleichfalls herbeigeeilte Feuerwehr in dem Raum nicht mehr eingreifen. Nachdem auch die vorgenommenen Messungen keinerlei Gefährdungshinweise ergeben hatten, konnten die mit Atemschutzgerät vorgerückten Wehrleute ihren Einsatz beenden.

Die Ermittlungen nach der genauen Substanz und der Unfallursache haben die Beamten der Verkehrsgruppe Gewerbeüberwachung und Umweltschutz übernommen. pol