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Eigentlich wollten sie nur ein bisschen Zweisamkeit in einem Garten genießen, die Besitzerin des Hauses hatte das Pärchen jedoch für Einbrecher gehalten und sie mit ihren Hunden festgehalten, bis die Polizei kam.
Eigentlich wollten sie nur ein bisschen Zweisamkeit in einem Garten genießen, die Besitzerin des Hauses hatte das Pärchen jedoch für Einbrecher gehalten und sie mit ihren Hunden festgehalten, bis die Polizei kam. © Symbolbild: dpa
23.06.2013

Vermeintliche Einbrecher bei Schäferstündchen geschnappt

Kehl. Einbrecher sind eine Pest und nur selten einmal zu schnappen. Wie gut, wenn man große, gefährlich aussehende Hunde hat, die einem helfen, die Übeltäter nicht nur zu verjagen, sondern sogar einzufangen. Und so dachte in der Nacht zum Samstag eine mutige Bürgerin aus Kehl, dass sie mit ihren Hunden zwei Einbrecher vor ihrem Haus gestellt habe. Erst die Polizei konnte das Rätsel um das Einbrecher-Pärchen lösen.

Die in fremde Häuser eindringenden Bösewichter haben in der Regel Werkzeug wie große Schraubenzieher oder Stemmeisen dabei. In diesem Fall dürften die für das Vorhaben geeigneten Utensilien eher aus Latex gewesen sein. Doch zunächst einmal war die resolute Kehlerin davon ausgegangen, dass die beiden Personen in ihrem Garten Einbrecher sind. Sie hielt die Eindringlinge bis zum Eintreffen der Polizeistreife mit ihren Hunden in Schach.

Die Polizei konnte dann recht schnell klären, dass die zwei vermeintlichen Gauner lediglich ein ruhiges Plätzchen suchten, um ein wenig Zeit zu zweit verbringen zu können. Da das Pärchen den Zaun des Anwesens beschädigt hatte, um auf das Gelände zu gelangen, blieb ihr Schäferstündchen aber nicht ohne Folgen. Beide werden nun wegen Sachbeschädigung und Hausfriedendesbruch angezeigt. pol/tok

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