nach oben
19.06.2013

Vierköpfige Räuberbande geschnappt

Karlsruhe. Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Karlsruhe ist nach einem vor über drei Monaten in der Südstadt in Karlsruhe verübten Raub an zwei Jugendlichen einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Vier heranwachsende Männer im Alter von 15 bis 20 Jahren sind verdächtig, zwei Jugendlichen unter Schlägen ihr Bargeld und die Handys geraubt zu haben. Das 20-jährige Bandenmitglied wird außerdem noch mit einer weiteren Tat in Verbindung gebracht.

Er soll am 1. April in der Untermühlstraße einem 16-Jährigen gedroht zu haben, ihn abzustechen, wenn er ihm nicht seine Wertgegenstände gäbe. Mit der Tat konfrontiert, hat der Verdächtige den Raub inzwischen zugegeben. Zudem konnte ein weiterer 19 Jahre alter Begleiter festgenommen werden.

Nach dem Stand der Ermittlungen wollten zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche in der Nacht zum 3. März an der Haltestelle Tivoli bei einem der vierköpfigen Bande Drogen kaufen. Dieser lockte die beiden dann in den Bereich der angrenzenden Kleingärten, wo sie von dem Quartett festgehalten und unter Schlägen beraubt wurden. Mit der Beute gelang den vier Tätern danach die Flucht.

Im Zuge umfangreicher Nachforschungen gelang es den Ermittlern der Kriminalpolizei, eines der erbeuteten Mobiltelefone bei einem Jugendlichen sicherzustellen. Wie sich herausstellte, war dieser an der Tat aber nicht beteiligt. Doch gelang es den Beamten nach und nach, den Verdachtskreis immer enger zu ziehen und die 19 und 20 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter zu identifizieren.

Beim Vollzug zweier von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkter Durchsuchungsbeschlüsse stießen die Beamten schließlich auf derart erdrückende Beweise, dass die Verdächtigen erste Geständnisse ablegten. Auch ihre beiden 15 und 16 Jahre alte Komplizen waren in der Folge rasch ermittelt; einer von ihnen machte bereits Einlassungen zum Tatgeschehen.

Alle Verdächtigen wurden nach Abschluss der erforderlichen Feststellungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zum jeweiligen Tatbeitrag wie auch zum Verbleib der restlichen Beute dauern weitere Ermittlungen bis zur Stunde an.