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Polizeibeamte durchsuchten nach dem Familiendrama mit drei Toten am 14. September ein Waldstück bei Villingendorf. © dpa
21.09.2017

Villingendorf: Polizei wertet Spuren aus - Staatsanwaltschaft geht von "bewussten Tötungsplan" aus

Villingendorf. Nach der Festnahme des mutmaßlichen Dreifachmörders von Villingendorf wertet die Polizei weitere Spuren aus.

Dabei handelt es sich um die Kleidung und Gegenstände aus den Plastiktüten des 40-Jährigen sowie Erkenntnisse der Suche im Wald, teilte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag mit. Der mutmaßliche Täter wurde am Dienstag durch den Hinweis zweier Zeugen in Rottweil gefasst. Zuvor hatte die Polizei in verschiedenen Waldstücken nach dem Flüchtigen gesucht. Der Kroate sitzt in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er sich laut Polizei bisher nicht geäußert. Die Staatsanwaltschaft geht von einem «bewussten Tötungsplan aus».

Neben seinem sechsjährigen Sohn soll der 40-Jährige am Donnerstag vergangener Woche bei einer privaten Einschulungsfeier den neuen Partner seiner Ex-Frau und dessen Cousine erschossen haben. Die Mutter des Jungen hatte den Angriff überlebt, ebenso wie ein dreijähriges Mädchen sowie ein weiterer Mann, der zur Tatzeit Getränke holte.

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