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© Hoepfner
20.02.2015

Waldemar Fretz von Privatbrauerei Hoepfner verabschiedet

„Mr. Burghof“, wie Waldemar Fretz gern genannt wurde, ist im Schalander von der Privatbrauerei Hoepfner mit einem festlichen Abend verabschiedet worden. Geschäftsführer Willy Schmidt würdigte den leidenschaftlichen und manchmal auch „kantigen“ Geschäftspartner, als einen „Wirt, der seinem Berufsstand alle Ehre machte“. Waldemar Fretz habe den Burghof 39 Jahre in einer ausgezeichneten Qualität gemeinsam mit seiner Frau zu einer erstklassigen gastronomischen Adresse gemacht.

„Es war nicht immer einfach, mit Ihnen zu verhandeln“, bekannte Willy Schmidt in seiner launigen Laudatio, „aber Sie waren wichtigster als gastronomischer Partner der Brauerei, der für und mit uns immer auch neue Ideen entwickelte, stets fair.“

Schmidt machte in seiner Rede deutlich, „wie wichtig die Gastronomie insgesamt für die Privatbrauerei Hoepfner ist“. Man sei ein verlässlicher Partner, auf den sich die Wirte und Hoteliers verlassen könnten. Das bewiesen nicht zuletzt die vielen, langjährigen Geschäftsbeziehungen. Schmidt überreichte dem Geehrten als Geschenk eine 2 l- „Carls“-Flasche, deren Etikett ein Foto von Waldemar Fretz ziert. Eine kleine Sensation war das eigentliche Geschenk: Waldemar Fretz, wird wie ein Brauerei Mitarbeiter, in die „Rentner-Haustrunk-Liste“ aufgenommen und darf sich über den „Hoepfner-Haustrunk“

freuen, der ihm gratis die vielfach ausgezeichneten Hoepfner-Biere garantiert. Der Einladung der Privatbrauerei zu diesem Abschiedsabend waren zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft und Institutionen gefolgt, darunter viele Geschäftspartner, Freunde und Weggefährten. Auch der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Jubilar, der vor wenigen Tagen auch seinen 65. Geburtstag gefeiert hatte, seine persönliche Reverenz zu erweisen. Waldemar Fretz wird seinem Berufsverband in jedem Fall erhalten bleiben wird. Darüber freute sich besonders Fritz Engelhardt, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Baden-Württemberg. Auf den Rat und die Erfahrung des langjährigen Verbandsvertreters wolle man auch weiterhin nicht verzichten.

Eine Talkrunde mit dem ehemaligen Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich, dem Geschäftsführer der Privatbrauerei Hoepfner, Willy Schmidt, dem Unternehmer Dr. Friedrich Georg Hoepfner, und Waldemar Fretz blickte zurück auf das spannende und ereignisreiche Leben des umtriebigen Gastronomen, der sich stets zu der Region und Produkten aus Baden-Württemberg („So schmeckt der Süden“) bekannte. Auch das „badische Leibgericht“ zählte zu seinen Erfindungen.

Für die vielen Gastronomen und Hoteliers, die gekommen waren, um Waldemar Fretz aus dem „aktiven Berufsleben“ persönlich zu verabschieden, würdigte Helmut Ketterer seinen Kollegen als „Partner und Freund“, mit dem man viel Gemeinsames erlebt habe. Ketterer schloss seine Rede, damit, dass die Feier der Brauerei für Waldemar Fretz ein „Ritterschlag“ für ihn als Gastronom sei. Kulinarisch verwöhnte die Gäste Klaus Jäger, der neue Pächter und Betreiber des „Hoepfner Burghof“. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte Accoustic Avenue.