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24.03.2014

Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Heilbronn (dpa/lsw) - Die zweite Warnstreik-Woche im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat am Montag begonnen. Schwerpunkt war Heilbronn. Beschäftigte der Verkehrsbetriebe, der SLK Kliniken, der Heilbronner Versorgungs GmbH und Sparkassen legten ihre Arbeit nieder. Man gehe von über 1000 Teilnehmern aus, sagte ein Verdi-Sprecher am Morgen.

Verdi-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier sollte am Vormittag auf einer Kundgebung auf dem Marktplatz sprechen. Bei einer großen Kundgebung am Mittwoch in Stuttgart werden Streikende aus dem ganzen Südwesten erwartet.

Am Freitag waren die Tarifverhandlungen für die 2,1 Millionen Angestellte von Bund und Kommunen in Potsdam ohne ein Angebot der öffentlichen Arbeitgeber vertagt worden. Ein weiterer Gesprächstermin zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist für den 31. März anberaumt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der dbb-Beamtenbund fordern eine Erhöhung aller Gehälter um einen Sockelbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Geld.