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Beschäftigte von verschiedenen Unternehmen aus der Metallindustrie nehmen am 06.05.2013 in Neckarsulm (Baden-Württemberg) an einem Warnstreik teil. In Neckarsulm streikten mehrere Tausend Beschäftigte der Metallindustrie für 5,5 Prozent mehr Lohn.
Beschäftigte von verschiedenen Unternehmen aus der Metallindustrie nehmen am 06.05.2013 in Neckarsulm (Baden-Württemberg) an einem Warnstreik teil. In Neckarsulm streikten mehrere Tausend Beschäftigte der Metallindustrie für 5,5 Prozent mehr Lohn. © dpa
06.05.2013

Warnstreiks in der Metallindustrie fortgesetzt

Geislingen. Mit einer Arbeitsniederlegung haben Mitarbeiter des Küchengeräte-Herstellers WMF am Montag in Geislingen (Kreis Göppingen) die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. Mit ihrer Aktion wollen sie der Forderung der IG Metall nach 5,5 Prozent mehr Lohn Ausdruck verleihen. Die Gewerkschaft verlangt ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber, die eine Einkommenserhöhung von 2,3 Prozent auf 13 Monate bei zwei Nullmonaten offerieren. Auch bei Audi in Neckarsulm, beim Landmaschinenhersteller John Deere in Mannheim und beim Sanitär-Armaturenproduzenten Hans Grohe in Schiltach (Kreis Rottweil) waren Warnstreiks geplant.

Schon in der vergangenen Woche waren im Südwesten nach weiteren Angaben der IG Metall Bezirksleitung in Stuttgart insgesamt rund 71 500 Menschen in den Warnstreik getreten.

An diesem Dienstag werden die Tarifverhandlungen für die 740 000 Beschäftigten der Branche in Baden-Württemberg in Böblingen in der dritten Runde fortgesetzt.