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25.06.2012

Was riecht denn da so im Ferrari? - Polizei beweist feines Näschen

Wer als Polizist Erfolg haben will, muss einen guten Riecher besitzen. Eine Mannheimer Autobahnpolizeistreife hat das bewiesen. Sie kontrollierten einen Ferrari, der von einem sehr jungen Mann gefahren wurde. Doch nicht die Papiere des jungen Fahrers machten die Polizisten stutzig, sondern der Geruch im Auto.

Ein Jüngling hinterm Lenker eines 658 PS starken Ferrari und ein älterer Herr auf dem Beifahrersitz - da wollten die Autobahnpolizisten am Samstag um 14.30 Uhr genau hinsehen. Sie kontrollierten den Superflitzer an der Raststätte Hardtwald.

Zwar konnte sich der 20-Jährige ordnungsgemäß ausweisen und auch einen Führerschein vorweisen, irgendetwas aber kam den Beamten dennoch merkwürdig vor. Dass der Eigentümer des auffallenden Gefährts auf dem Beifahrersitz Platz genommen und seinem Sohn das Lenkrad überlassen hatte, machte die Beamten weniger stutzig als ein bekannter Geruch, der aus dem Fahrzeuginneren strömte.

Letztlich gab der junge Mann zu, einen Joint geraucht zu haben. Ein Drogen-Vortest verlief ebenfalls positiv. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an, der aus Südamerika stammende Fahrer muss nun mit einer Anzeige rechnen. pol