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Auf ein friedliches Prosit. Das Cannstatter Volksfest wird besser überwacht werden als im Vorjahr. Foto: dpa
Auf ein friedliches Prosit. Das Cannstatter Volksfest wird besser überwacht werden als im Vorjahr. Foto: dpa
09.09.2016

Wasen streng überwacht - Cannstatter Volksfest ohne Rucksackverbot

Stuttgart. Feiern ohne mulmiges Gefühl: Mit verschärfter Videoüberwachung und doppelt so vielen Beamten wie üblich will die Stuttgarter Polizei der gestiegenen Terrorangst auf dem Cannstatter Volksfest begegnen. Der Wasen und die Randbereiche werden von der Polizei erstmals flächendeckend mit mehr als zehn Kameras überwacht, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Statt 60 Polizisten wie bisher sind zu den wesentlichen Zeiten 100 speziell geschulte Beamte auf dem Festplatz unterwegs.

Um den Festbesuchern Sicherheitsgefühl zu geben, setze man auf Präsenz, so der Sprecher, vor allem an den Zu- und Abgängen. „Die Polizisten wollen gesehen und auch angesprochen werden.“ Bei verdächtigen Beobachtungen sollten diese Polizisten direkt kontaktiert werden. Wie der Sprecher weiter betonte, gibt es aktuell keine konkrete Gefährdungslage für den am 23. September startenden Wasen – sondern nur eine allgemeine. Auf eine Einzäunung des Festgeländes und ein Rucksackverbot wie beim Münchner Oktoberfest habe man verzichtet, sagte der Sprecher. Aber: Rucksäcke würden kontrolliert, „wenn wir das für nötig halten“, betonte der Sprecher.