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Seit Monaten hielt ein Feuerteufel Polizei und Feuerwehr auf Trab. Hier hatte er einen Audi in Ludwigsburg abgefackelt. Foto: dpa-Archiv

Wechselt Feuerteufel das Revier? Rätsel um Brandserie

Ludwigsburg. Nach einer Serie nächtlicher Brandstiftung im Kreis Ludwigsburg tappt ein 30-köpfiges Ermittlungsteam nach wie vor im Dunkeln. Unklar ist immer noch, ob die beiden jüngsten Fälle in Bruchsal mit den Brandanschlägen auf Autohäuser und Schulen im Kreis Ludwigsburg in Verbindung stehen.

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Feuerteufel im Kreis Ludwigsburg zündet Autos an

Bei dem Brandanschlag auf ein Betriebsgelände in Bruchsal war am vergangenen Wochenende ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Vier Traktoren hatten aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen.

Seit November des vergangenen Jahres hat es in Bruchsal, Bietigheim und Ludwigsburg mehrmals in Autohäusern gebrannt. Auch die Brandstiftung in zwei Schulen in Besigheim und Bietigheim-Bissingen in der vergangenen Woche können der Brandserie bisher nicht zweifelsfrei zugeordnet werden, sagte Peter Widenhorn von der Polizei Ludwigsburg. Möglicherweise handele es sich auch um Trittbrettfahrer.

Das Ermittlungsteam ermittelt derzeit im Kundenumfeld der beiden Autohäuser in Bietigheim-Bissingen, die Anfang des Monats Ziel zweier Brandanschläge geworden waren. Die Hinweise auf einen oder mehrere Täter seien bisher «spärlich», sagte Widenhorn. Zudem bemüht sich die Polizei, künftige Brandanschläge zu verhindern. Eine flächendeckende Überwachung sei aber schon allein wegen der Vielzahl möglicher Ziele nicht möglich, sagte Widenhorn.