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Im Kampf gegen Wildpinkler setzt ein Club in Stuttgart auf eine drastische Aktion. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine ernsthafte Drohung, sondern um ein Kunstwerk.
Im Kampf gegen Wildpinkler setzt ein Club in Stuttgart auf eine drastische Aktion. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine ernsthafte Drohung, sondern um ein Kunstwerk. © dpa
12.01.2018

"Wer hier pisst, stirbt" - Club wehrt sich gegen Wildpinkler

Stuttgart. Im Kampf gegen Wildpinkler setzt ein Club in Stuttgart auf eine drastische Aktion. «Wer hier pisst, stirbt» ist auf einem Schriftzug an dem Lokal in der Innenstadt zu lesen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine ernsthafte Drohung, sondern um ein Kunstwerk.

Bekommen haben dieses Kunstwerk die Clubbetreiber demnach bei der Fotoausstellung eines Künstlers im Juli 2015. Nun hängt die Arbeit dort im Kampf gegen Wildpinkler.

Wirklich abzuschrecken scheint es die aber nicht: Sie und ihr Personal müssten auch nach der Installation täglich zu Gießkanne und Chlor greifen, um Flüssigkeiten und Gerüche zu verbannen, sagte Ninette Sander vom Club «White Noise». «Der Gestank weht durch die ganze Passage.» Der Club liegt an der Unterführung eines U-Bahnhofs.

Auch andernorts hat man mit Wildpinklern zu kämpfen: Zuletzt setzten Säure und Salz von Urin etwa der Substanz des Ulmer Münsters zu - dem höchsten Kirchturm der Welt. Mehr Toiletten und Appelle an die Vernunft sorgten aber für Abhilfe. Auf der Hamburger Partymeile St. Pauli setzte man zuletzt etwa auf eine Spezialwand mit besonders feuchtigkeitsabweisendem Lack - die gewissermaßen zurückpinkelt.

OB-Kandidat
13.01.2018
"Wer hier pisst, stirbt" - Club wehrt sich gegen Wildpinkler

Man darf gespannt sein, ob sich die Schliessung der Pforzheimer Toiletten nicht als Milchmädchenrechnung entpuppt. Wie man sieht, entstehen erhebliche Probleme , wenn es zu wenige Toiletten gibt. mehr...

Schreiberling
13.01.2018
"Wer hier pisst, stirbt" - Club wehrt sich gegen Wildpinkler

[QUOTE=OB-Kandidat;294061]Man darf gespannt sein, ob sich die Schliessung der Pforzheimer Toiletten nicht als Milchmädchenrechnung entpuppt. Wie man sieht, entstehen erhebliche Probleme , wenn es zu wenige Toiletten gibt.[/QUOTE] Ich erinnere an den Wahlkämpfer Dimitrij Walter und seine Aktion mit dem Dixi-Häuschen. Das war ins Schwarze getroffen. mehr...