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Kaum in eine Gaststätte eingedrungen, gab es für einen Einbrecher (Symbolbild) in Forchheim eine böse Überraschung. Der aufgewachte Wirt besorgte dem Übeltäter Kopfschmerzen - mit einem Besenstiel.
Kaum in eine Gaststätte eingedrungen, gab es für einen Einbrecher (Symbolbild) in Forchheim eine böse Überraschung. Der aufgewachte Wirt besorgte dem Übeltäter Kopfschmerzen - mit einem Besenstiel. © Symbolbild: Dietz
21.03.2012

Wirt zieht Einbrecher einen Scheitel - mit dem Besenstiel

Mit ordentlichen Kopfschmerzen und einem Aufenthalt in einer Gewahrsamszelle der Polizei endete in der Nacht zum Mittwoch für einen 23 Jahre alten Einbrecher der Versuch, in einer Gaststätte in Forchheim Beute zu machen. Der wach gewordene Wirt hatte dem Übeltäter mit dem Besenstiel einen Scheitel gezogen.

Nach den Feststellungen des Polizeireviers Ettlingen hatte der junge Mann im Hinterhof des Anwesens zunächst vergeblich versucht, über das Öffnen von Fenstern ins Lokal zu gelangen. Nachdem er gegen 4.20 Uhr schließlich einen Stein zur Hand genommen und ein Küchenfenster eingeworfen hatte, wurde die im Hause lebende Gastwirtsfamilie aufmerksam.

So kam es, dass den Eindringling, Augenblicke nach dem Einsteigen, ein vom 62 Jahre alten Wirt geführter Hieb mit einem Besenstiel traf und in die Knie zwang. Anschließend hielt der resolute Gastwirt den leicht verletzten Einbrecher bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten fest.

Inzwischen wurde der Festgenommene der Ermittlungsgruppe Eigentum Süd überstellt. Dort wird überprüft, ob der wegen kleinerer Delikte bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Beschuldigte auch für die insgesamt elf seit Jahresbeginn in Rheinstetten verübten Gaststätten-Einbrüche in Frage kommt. Erste Einlassungen hat er hierzu bereits gemacht. pol

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