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Rauch über der Landeserstaufnahmestelle in der Karlsruher Oststadt: In einer Flüchtlingswohnung war ein Brand ausgebrochen.  Foto: Privat 

Wohnungsbrand in Karlsruher Landeserstaufnahme: Schnelle Evakuierung - vier Leichtverletzte

Karlsruhe. Rauch steigt über dem Gebäudekomplex Durlacher Allee 100 auf. Um 13.11 Uhr geht ein Alarm bei der Karlsruher Polizei ein. Im Nu eilt ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Brandort. Menschenleben sind in Gefahr, denn hier in der Landeserstaufnahmestelle in der Karlsruher Oststadt wohnen Dutzende von Flüchtlingen jeden Alters.

Die schwarze Rauchwolke über dem Gebäude lässt Schlimmes erahnen. Doch die dort lebenden Menschen sind bereits den Evakuierungsanweisungen des Sicherheitsdienstes ins Freie gefolgt. Offenbar war das Feuer aus noch unbekannten Gründen in einer Flüchtlingswohnung im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. Hauptsächlich von dem Feuer betroffen waren nach aktuellen Stand drei Zimmer. Die Feuerwehr konnte durch ein schnelles, massives Eingreifen den Brand schnell löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden jedoch nahezu das komplette Stockwerk sowie angrenzende Zimmer unbewohnbar.

Fünf Personen wurden leicht verletzt, wobei laut Polizei bei vier Sicherheitsmitarbeitern der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung besteht, während ein Flüchtling anscheinend bei der Flucht vor Flammen und Rauch aus einem Fenster gesprungen ist und sich dabei verletzt hat. Der Rettungsdienst hatte die evakuierten Flüchtlinge vor Ort betreut.