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Zwei Frauen haben sich in einer Bar nicht nur gestritten, sondern auch mit Gläsern beworfen und mit Messern verletzt. Die Polizei musste aber erst eingreifen, als eine Frau betrunken zur Polizei vorgefahren kam, um ihre Kontrahentin anzugreifen.
Zwei Frauen haben sich in einer Bar nicht nur gestritten, sondern auch mit Gläsern beworfen und mit Messern verletzt. Die Polizei musste aber erst eingreifen, als eine Frau betrunken zur Polizei vorgefahren kam, um ihre Kontrahentin anzugreifen. © Symbolbild: Seibel
13.12.2011

Zickenkrieg endet mit ungeahnten Folgen

Dumm gelaufen: Zuerst gab es einen Zickenkrieg in einer Bar, dann flogen Gläser, ein Messer wurde gezückt und anschließend musste eine Kontrahentin, die blau bei der Polizei vorgefahren war, auch noch ihren Führerschein abgeben. Ungeahnte Folgen hatte eine Auseinandersetzung zweier 19 und 29 Jahre alten Frauen am Montag kurz vor Mitternacht in einer Bar in Weil-Otterbach, in der beide Frauen beschäftigt sind.

Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung soll die ältere Frau ihre Kontrahentin beleidigt, bedroht und schließlich mit einem Glas beworfen haben. Die jüngere Frau soll anschließend ein Messer gegriffen haben und ihrer Kontrahentin am Arm verletzt haben. Die verletzte Frau war schließlich aus der Bar geflüchtet und mit ihrem Auto zum Polizeirevier gefahren. Dort wollte sie Anzeige erstatten.

Rettungssanitäter des DRK wurden verständigt und versorgten die verletzte Frau. Während der Anzeigenaufnahme bemerkten die Beamten, dass die Frau Alkohol getrunken hatte. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Der zuständige Staatsanwalt ordnete deshalb eine Blutprobe und das Einbehalten des Führerscheins an. Jetzt ermittelt die Polizei nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung, sondern auch wegen Trunkenheitsfahrt. Und das alles wegen eines Streits, dessen Ursache weiter unklar ist. pol