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Bis die Polizei in Karlsruhe einen zugedröhnten Polen in Handschellen legen konnten, mussten die Beamten massiv Hand anlegen, denn Pfefferspray konnte den aggressiven Mann nicht mehr aufhalten.
Bis die Polizei in Karlsruhe einen zugedröhnten Polen in Handschellen legen konnten, mussten die Beamten massiv Hand anlegen, denn Pfefferspray konnte den aggressiven Mann nicht mehr aufhalten. © Symbolbild: Seibel
12.03.2018

Zugedröhnter Pole tritt erst gegen Autofahrerin, dann gegen Polizisten

Karlsruhe. Gut zureden? Ging nicht mehr. Pfefferspray? Zeigte keine Wirkung. So mussten vier Polizeibeamte mit erheblichem Körpereinsatz einen aggressiven 25-jährigen Polen bändigen, der zuvor grundlos gegen eine Autofahrerin und dann auch gegen Polizisten getreten hatte. Damit er wieder klar im Kopf werden konnte, musste ihn die Beamten nach der Festnahme im Krankenhaus behandeln lassen.

Am Freitagabend riss der 25-Jährige in der Karlsruher Oststadt unvermittelt die Fahrertüre eines Autos auf, in dem zwei Frauen saßen. Dann trat er gegen den Arm der Autofahrerin. Nach der Alarmierung der Polizei konnte der Täter um 21.20 Uhr an der Haid-und-Neu-Straße entdeckt werden. Noch bevor er kontrolliert werden konnte, trat er wieder gegen eine Autotür. Dieses Mal war es die Beifahrertüre des Streifenwagens.

Der Pole befolgte die Anweisungen der Polizeibeamten nicht und ging stattdessen in aggressiver Art und Weise und mit geballten Fäusten auf diese los. Wie sich später herausstellte, stand der Mann unter Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb das durch die Beamten eingesetzte Pfefferspray keine Wirkung zeigte. Nur unter erheblichem Aufwand gelang es den Beamten, den Täter festzunehmen. Er wurde anschließend auf Grund der Betäubungsmittelbeeinflussung im Krankenhaus behandelt. Zwei der vier eingesetzten Polizeibeamten erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Prellungen an der Hand, blieben aber dienstfähig.