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Zwei beim Entladen ausgebüxte Angusrinder mussten erschossen werden, weil sie sich einfach nicht mehr einfangen lassen wollten und eventuell den Verkehr gefährdet hätten.
Zwei beim Entladen ausgebüxte Angusrinder mussten erschossen werden, weil sie sich einfach nicht mehr einfangen lassen wollten und eventuell den Verkehr gefährdet hätten. © Symbolbild: dpa
28.10.2012

Zwei Angusrinder auf der Flucht in die Freiheit erschossen

Ihr Ausflug in die Freiheit dauerte nicht lange. Am Samstag gegen 15 Uhr sind zwei Angusrinder auf einem Bauernhof in Eberdingen-Nussdorf beim Entladen ausgebüxt. Alle Bemühungen, die Tiere einzufangen, nutzten nichts. Am Abend mussten die Rinder erschossen werden.

Beim Entladen gelang es den Angusrindern, vom Bauernhof in Richtung der Landstraße nach Nussdorf zu flüchten. Die beiden Tiere waren nicht an Menschen oder Material gewöhnt und hatten naturgemäß einen ausgeprägten Fluchttrieb.

Eines der beiden Tiere lief sogar durch Nussdorf, konnte aber trotz des Einsatzes von etwa 20 Freiwilligen und Landwirten und einer Polizeistreife nicht eingefangen werden. Auch das zweite Tier, das sich noch an der Landesstraße 1135 befand, konnte bis gegen 18.30 Uhr nicht unter Kontrolle gebracht werden. Um eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer und Personen zu vermeiden, mussten beide Rinder durch jeweils einen Gewehrschuss erlegt werden. pol