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TV-Kolumne PZ-zapp

Magazin

PZ-zapp: Münchner "Tatort: KI" scheitert an künstlicher Intelligenz

Ob das in diesem Jahrzehnt noch einmal etwas wird mit „Tatort“-Filmen und der irren neuen Computerwelt und der bösartigen künstlichen Intelligenz? Im Münchner „Tatort: KI“ steht so ein sprechener Computer, der Personen erkennt und scheinbar fast wie ein Mensch autonom lernt und selbstständig denkt, im Zentrum einer Geschichte mit vielen Handlungsfäden, die im besten Fall seelenlos irgendwie verknüpft werden oder leider zu oft irgendwo im Nichts verlaufen. Den TV-Abend hätte man sich auch schenken können. ... mehr

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PZ-zapp: „Tatort: Her mit der Marie!“ - Wiener Schmäh zum Niederbusseln

Schon der Anfang hat diesen morbiden Charme, den österreichische Krimis so prägen. Da liegt ein toter Fuchs auf der Landstraße. Ohne Not fährt ein Auto noch einmal über das tote Tier. Nichts für Tierfreunde, die sogleich die zwei schmierigen, leicht dämlich anmutenden Hals-Tattoo-Ganoven in der antiquierten Mercedes-Ludenschüsssel hassen werden. ... mehr

«Tatort: Die Musik stirbt zuletzt»: Walter Loving (Hans Hollmann) begrüßt die VIP-Gäste zu einem Benefizkonzert. Foto: A
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Unkonventioneller «Tatort» verschreckt Publikum

Berlin (dpa) - Weite Teile des TV-Publikums haben dem Schweizer ARD-«Tatort» am Sonntag die kalte Schulter gezeigt. Lediglich 4,79 Millionen Zuschauer verfolgten ab 20.15 Uhr den Krimi «Die Musik stirbt zuletzt», der von Regisseur Dani Levy in einer einzigen Kamerafahrt gedreht wurde. Der Marktanteil betrug 17,5 Prozent. ... mehr

Ein Pinguin in der Rechtsmedizin bei Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Boerne (Jan Josef Liefers) in Münst
Show-Biz

So war die «Tatort»-Saison 2017/18

Berlin (dpa) - Die alljährliche Sommerpause beim Sonntagskrimi steht an. Nach dem Münchner «Tatort» («Freies Land») steht am kommenden Sonntag folgt noch ein Rostocker «Polizeiruf 110» («In Flammen») im Programm. ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort" aus Nürnberg zeichnet bewegendes Fremdenhass-Panorama

Man muss sich schon ein bisschen an das Frrränggische gewöhnen. Irgendwie klingt es etwas langsam, etwas gedehnt. Aber wer sich da durchgebissen hat, erlebte einen hoch spannenden, aktuellen „Tatort“ aus Nürnberg, der ein facettenreiches Bild deutscher Fremdenfeindlichkeit bot, ohne moralinsauer oder einseitig daherzukommen. Hier ging es um Hass auf verschiedenen Ebenen, wie er Familien und Vereine durchdringt und trennt und am Ende zu irrationalen Handlungen führt. ... mehr

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PZ-zapp zum Friesen-"Tatort": Borowski im Zauber-Horror-Land der Liebe

Die Nordsee hat ihren eigenen Reiz. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn man nicht am Strand liegen, sondern sich über die Insel bewegen und die Elemente zwischen Sturm und Sonne direkt fühlen muss. Das dominante Grau kann schwermütig machen, Hirngespinste erwecken. Kein Wunder, dass auch Kommissare wie Klaus Borowski (Axel Milberg) dann auf seltsame Gedanken kommen und ungewohnte Gefühle zulassen, wenn in dieser rauen Landschaft wie im "Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren" dann noch eine geheimnisvolle Schöne in ihr Leben tritt. ... mehr

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PZ-zapp: Verführerisches Spiel von Kino und Realität im "Tatort: Meta"

Gutes Kino verführt, kann in fremde Welten und Zeiten entführen, Menschen prägen, verändern. Nicht wenige leben zumindest zeitweise in einer vom Kino bestimmten Parallelwelt, in der die Trennung von Fiktion und Realität extrem unscharf ist. Das erleben auch die Berliner Kommissare Karow (Mark Waschke) und Rubin (Meret Becker) am eigenen Leib. Der „Tatort: Meta“ spielt mit der Faszination des Kinos und lässt den Zuschauer teilhaben an einem Experiment, das im Gegensatz zu den zuletzt recht häufigen „Tatort“-Wagnissen überaus geglückt ist. ... mehr

Die "Tatort"-Ermittler Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) gehen über den roten "Berlinale"-Teppich, denn die Spur bei ihrem siebten Fall „Meta“ führt ins Filmgeschäft.
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Berliner "Tatort"-Experiment von Regisseur aus Königsbach-Stein

Wenn der „Tatort“ an diesem Sonntag im Fernsehen läuft, ist die Berlinale voll im Gange. Passend dazu zog der Rundfunk Berlin-Brandenburg erstmals mit seinen Dreharbeiten auf das Filmfestival. Die Ermittler Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) gehen über den roten Teppich, denn die Spur bei ihrem siebten Fall führt ins Filmgeschäft. Regie führte der aus Königsbach-Stein stammende Sebastian Marka. ... mehr

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PZ-zapp: Wie der Zwang zum Witz die Kalauerkönige im Weimar-"Tatort" ausbremst

Kaffee kochen kann sie nicht, aber mit ihren anderen Talenten ist es dem Püppchen (Ruby O. Fee) gelungen, einen Milliardär zu heiraten. Dessen Mörder, einen europaweit gesuchten finnischen Auftragskiller mit lästiger, eifersüchtiger Ehefrau am Handy, streckt die beim nächtlichen Onlineshopping gestörte und mit dem Ehevertrag gehörig angeschmierte Milliardärswitwe mit ein paar Schüssen locker nieder. So weit, so gut, so witzig. Danach wird es im „Tatort: Der kalte Fritte“ aus Weimar leider etwas fad, obwohl das Beruf und Bett teilende Ermittlerpärchen Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) sonst doch eher für humorige Momente steht. ... mehr

Letzter „Tatort“ für den Ludwigshafener Ermittler Mario Kopper (Andreas Hoppe): Er will einem verzweifelten Jugendfreund helfen und findet sich im Fokus der Mafia wieder.  
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Abschied nicht ohne Bitterkeit: «Tatort» künftig ohne Mario Kopper

So derangiert hat man «Tatort»-Kommissar Mario Kopper alias Andreas Hoppe selten gesehen. Vom Gegner mit einem Revolver k.o. geschlagen, mit Benzin übergossen und mit einer Handschelle an ein Ofenrohr gekettet: so erlebt man den Kollegen der Ermittlerin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) am Sonntag im neuen Ludwigshafener «Tatort» im Ersten, der zugleich Koppers letzter sein wird. ... mehr

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PZ-zapp: Klassenkampf-Revival im "Tatort: Auge um Auge"

In der ARD gibt man sich beim Sonntagabendkrimi wieder etwas ruhiger. Nach all den Experimenten mit nackten Tatsachen und nebulösem Horror kommt der „Tatort: Auge um Auge“ wieder als klassische Mördersuche daher. Der Krimi aus Dresden ist zwar nicht sonderlich spektakulär, aber auch nicht so nervig wie einige „Tatort“-Filme nach der Sommerpause. ... mehr

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PZ-zapp zum "Tatort: Der Fall Holdt": Lindholm-Nabelschau statt Krimirätsel

Natürlich sind wir alle modern und aufgeschlossen, weltmännisch und offen für Neues, für Experimente. Wer will schon Fernsehen in der Kittelschürze, wenn es doch auch richtig aufregend geht. Aber irgendwie gab es zuletzt doch ein bisschen zu viel Experimente am Sonntagabend zu sehen. Sicher, ARD ist jetzt nicht ein anderes Wort für Novum, für Revolution, aber was den „Tatort“-Zuschauern im zweiten Halbjahr zugemutet wurde, war dann doch etwas zu oft unter die Kategorie Fehlgriff einzuordnen. Das gilt auch für den „Tatort: Der Fall Holdt“ mit LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler). ... mehr

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PZ-zapp: Horror-"Tatort" bereitet beim Zuschauen ungewollte Höllenqualen

Das war der absolute Horror. Schrecklich. Grausam. Es gibt Sonntagabende, da liegt ein Fluch auf TV-Kritikern, da müssen sie Albträume erleben, ohne aus dem Grusel entkommen zu können. Wer sich den Geisterhaus-Krimi „Tatort: Fürchte dich“ aus Berufsgründen bis zum Ende anschauen müsste, erlebte eineinhalb Stunden lang ungeahnte Fernsehqualen. Selten einmal vermittelte ein „Tatort“ so viel Glücksgefühle, als es darum ging, den Abspann zu überspringen und umzuschalten. ... mehr

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Penisalarm in der ARD: "Tatort: Zurück ins Licht" ohne echte Höhepunkte

Penisalarm in deutschen Wohnzimmern. „Tatort“-Ermittler Stedefreund (Oliver Mommsen) ließ seinen duschfeuchten kleinen Freund in die Kamera blinzeln. Und nebenbei durfte er auch noch im „Tatort: Zurück ins Licht“ mit BKA-Kollegin Selb (Luise Wolfram) und einer Mordverdächtigen (Nadeshda Brennicke) Sex haben. Fast vergessen: Eine schnelle Nummer auf dem Bürgersteig, die Stedefreund aber nur beobachten konnte, gab es auch noch. Leider waren das aber auch schon die einzigen Höhepunkte eines maximal mäßig spannenden Krimis. ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Hardcore" - so wenig gefühlsecht wie das Sexfilm-Business

Dass Sex so anstrengend sein kann. Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) müssen im „Tatort: Hardcore“ im Pornofilm-Geschäft ermitteln. Eklige, verklemmte oder ausbeuterische Typen, anonymes Gruppengerammel, Orgasmus im Akkord, artistische Verrenkungen, als echte Männerphantasie aufgebauschte Pubertätsträume und das alles auf DVDs, die keiner kaufen will, weil sich alle die kleinen Videos im Gratis-Internet anschauen. Ein schwieriges, schmieriges Geschäft mit einer Toten – und leider nur ein mittelmäßiger Krimi. ... mehr

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"Goldbach": Premiere des Schwarzwald-"Tatort" geht unter die Haut

Eine ganze Ferienregion war in Aufruhr. Nach dem Ende des Bodensee-„Tatorts“ war klar: Jetzt kommt der Schwarzwald an die Reihe. Viele hoben die Hand, um zur „Tatort“-Stadt zu werden. In Bad Wildbad zum Beispiel war das Buhlen um einen Dreh in der Kurstadt vom ersten Augenblick an Chefsache. Dann der Knaller mit Entertainer Harald Schmidt, der Chef des neuen Freiburger Ermittlerteams werden sollte und dann überraschend absagte. Viel Aufregung also im Vorfeld der Ausstrahlung von „Tatort: Goldbach“. Aber das Warten hat sich gelohnt. ... mehr

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PZ-zapp zum "Tatort: Fangschuss": Wenn das Grauen einen schmunzeln lässt

Er solle doch nur schnell ihren Wintermantel vom Balkon werfen, ruft die junge Frau in die Sprechanlage des Wohnhauses. Was dann von oben herabfliegt, ist ein blauer Morgenmantel, in dem allerdings noch ein Mann steckt. Harter Aufschlag, Blut rinnt langsam über eine Vordachkante. Und das ist erst der überraschende Anfang von skurrilen Entwicklungen und bissigen Dialogen. Wenn das Grauen im „Tatort“ einen schmunzeln lässt, handelt es sich mit hoher Trefferquote um einen Boerne-Thiel-Krimi aus Münster. ... mehr

Die Bremer "Tatort"-Kommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) ist einem Serienkiller auf der Spur. 
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Heute im Bremer „Tatort“: Dem Serienkiller auf der Spur

Bremen. Lautlos und nahezu unsichtbar gleitet das Auto durch die Dunkelheit – bis der Fahrer plötzlich das Schweinwerferlicht anschaltet und draufhält. Mehrfach überfährt der Mörder den wehrlosen jungen Mann auf der Straße. Die Kommissare Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) haben im neuen Bremer Tatort „Nachtsicht“ von vornherein den Lackierer und ehemaligen Drogenabhängigen Kristian Friedland (Moritz Führmann) im Visier – seine Eltern aber blockieren die Ermittlungen gegen ihren Sohn hartnäckig. ... mehr

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„Tatort: Der scheidende Schupo“: Begeisternde Krimi-Groteske aus Weimar

Die „Tatort“-Filme aus dem Osten der Republik, in denen doch eher das zumeist recht unlocker wirkende „Notruf 110“-Format gepflegt wird, haben selten wirklich überzeugt. Doch wenn die verheirateten Kommissare Lessing (Christian Ulmen) und Dorn (Nora Tschirner) in Weimar ermitteln, dann kann man sich auf Wortwitz und seltsame Beziehungsprobleme, auf groteske Situationen und skurrile Typen verlassen. ... mehr

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PZ-zapp: Die starken Typen im Konstanzer "Tatort"-Finale sind Frauen

Es war eigentlich schon immer ihr „Tatort“. Die Krimis aus Konstanz, die auch zu Ausflügen ins Schweizer Umland führten, konnten sich eigentlich fast immer auf Eva Mattes als tragende Schauspielerin verlassen. Zuweilen jedoch war das nicht genug, denn der Bodensee-„Tatort“ schaffte selten einmal den Sprung in die erste Liga der ARD-Sonntagabendkrimis. Der letzte „Tatort“ aus diesem süddeutschen Grenzgebiet geriet denn auch folgerichtig zu einem reinen Mattes-Abschiedsfilm, in dem ihre schwer am Herz erkrankte Ermittlerin Klara Blum mit letzter Kraft noch einmal das auf kuriose Art edel-menschlich wirkende Böse bekämpft ... mehr

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PZ-zapp: Grandioser, melancholischer und abgründiger Tukur-"Tatort"

Nach dem „Tatort: Es lebe der Tod“ könnte es passieren, dass manche Zeitgenossen dem Apotheker ihres Vertrauens in nächster Zeit etwas reservierter, vorsichtiger begegnen. Vor allem dann, wenn es ein ruhiger, höflicher, zurückhaltender, mitfühlender Apotheker ist. Schließlich war auch der anfangs namenlose Serienmörder (Jens Harzer) im Tukur-“Tatort“ genau so ein feinsinniger, melancholischer Typ, dem man seine blutigen Taten nicht ansieht. Dass er ausgerechnet im Revier des Wiesbadener „Tatort“-Kommissars Felix Murot (Ulrich Tukur) mordet, der selbst eine von vielen Zweifeln und den Geistern der Vergangenheit gepeinigte Seele ist, macht die Verbrecherjagd zu einem schwermütigen, den Tod verherrlichenden Zwei-Personen-Thriller mit Personalgarnitur ... mehr

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PZ-zapp: "Tatort: Taxi nach Leipzig" - spannendes Kammerspiel zum Jubiläum

Wie hätten Sie die 1000. „Tatort“-Folge gefeiert? Auch mit einem verblüffenden Kammerspiel, das sich im Prinzip auf eine nächtliche Fahrt in einem Taxi reduzieren lässt? Gerade weil sich der 1000. „Tatort“ auf wenige Orte und im Grunde wenige wichtige Personen beschränkt, konnte er begeistern. „Taxi nach Leipzig“, 2016 gespickt mit Reminiszenzen an die erste, gleichnamige „Tatort“-Folge zeigt aber auch, was sich in der beliebtesten deutschen Krimireihe verändert hat – parallel zu den Entwicklungen in unserer Gesellschaft. ... mehr

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PZ-zapp: Realität geht anders - aber nicht im neuen "Tatort" aus Freiburg

"Tatort: Fünf Minuten Himmel" - die Figuren blass, die Story an den Haaren herbeigezogen, die Charaktere hoffnunglos überfrachtet und die neue schwangere Ermittlerin (Heike Makatsch) zu allem Überfluss ständig allein unterwegs... geht's noch unglaubwürdiger? Wohl kaum. Mal wieder ein Tatort ohne Biss. Und schon wieder eine Ermittlerin die in privaten Problemen ertrinkt und trotzdem beruflich Höchstleistung erbringt. Wahnsinnig glaubhaft. Und ich hatte mich echt gefreut. ... mehr