Betäubungslose Ferkel-Kastration bis Ende 2020
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  1. #1
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    Standard Betäubungslose Ferkel-Kastration bis Ende 2020

    Berlin (dpa) - Ferkel dürfen weiterhin ohne Betäubung kastriert werden. Der Bundestag verschob das geplante Verbot der Methode um zwei Jahre. Eigentlich sollte das Verfahren bereits mit Beginn des kommenden Jahres untersagt sein. Doch weil viele Schweinehalter das Fehlen von Alternativen beklagen, verlängerte das Parlament die Übergangsfrist. In Deutschland werden Millionen Ferkel wenige Tage nach der Geburt betäubungslos kastriert. Das soll verhindern, dass das Fleisch einen strengen Geruch und Beigeschmack bekommt.
    Zum Artikel: Betäubungslose Ferkel-Kastration bis Ende 2020

  2. #2
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    So, da haben sich die Abgeordneten (darunter auch unsere hiesigen) mal wieder dem mächtigen und einflussreichen Bauernverband untergeordnet und lassen die armen Schweinezüchter weiter ein paar Cent sparen - wenngleich auch die Ferkel leiden müssen. Das ist für mich eine Sauerei.

  3. #3
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    Ein Pyrrhussieg für die Schweinelobby.

    Die Antwort darauf ist der Verzicht auf Schweinefleich, bzw. ein genereller Verzicht auf Fleisch.
    In meinem Bekanntenkreis reduzieren in der letzten Zeit immer mehr Menschen ihren Fleischkonsum auf ein Minimum.
    Darunter auch "eingefleischte" Fleischesser.

  4. #4
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    Hier kann es keine zwei Meinungen geben. Pfui Teufel für diese Entscheidung.
    "Nobody dies a virgin. Life fucks us all"
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  5. #5
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    Die kalkulieren ein dass sich solche Protestaktionen in Grenzen halten.

    Mein Winzerfreund hatte eine Schweinezucht mit einer Muttersau angefangen um ein Nebeneinkommen zu haben. Kühe und sonstiges Vieh war schon länger nicht mehr rentabel. Gefüttert wurden die mit Pulver aus dem Sack. Musste genau nach Vorschrift in Gramm je nach Alter 2 x am Tag gefüttert werden. Genau auf den Tag hatten die ihr vorgesschriebene Gewicht und der Schlachthof kaufte sie vertragsgemäß zum Tagespreis. Die schrien lange vor den Mahlzeiten vor Hunger.

    Der Verdienst war so gering dass er es aufgab nachdem es beim nächsten Wurf Probleme gab und die Muttersau nutgeschlachtet werden musste. Einige Ferkel wurden lebend gerettet, haben aber nur wenige Tage überlebt.
    D
    as ganze ist unwürdig für einen christlichen und abendländischen Kulturstaat wie Deutschland. Die Muttersau liegt immer im Käfig und ist eine reine Gebärmaschine.

    Schweinezucht lohnt sich nur im großen Rahmen. Mittlerweile ist alles auf Spitz und Knopf kalkuliert sodass bereits Betäuben zu roten Zahlen führt.

    Das sind unsere Werte.


  6. #6
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    Eigentlich müsste man jetzt den Männern, die für eine Verlängerung gestimmt haben (wie Krichbaum) einfach die E... ohne Betäubung abschneiden. Aber großes Problem: Die haben ja gar keine. Wie man z.B. (aber nicht nur) beim Dieselbetrug sieht.

  7. #7
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    Ganz vergessen: Wie sagte Kahn doch dereinst? Eier, wir brauchen Eier...

  8. #8
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    Sollte das niemand von meinen Vorpostern gewusst haben?

    Außer helmut natürlich.

    Wo habe ich sowas bloß schon mal gehört?

    Ich komm noch drauf.
    Der Klügere gibt solange nach bis er der Dumme ist.

    Die Banken und die Liberalen sollen für IHRE Krise selbst bezahlen!

    «Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt.»
    Regierungserklärung der holländischen Regierung 1637 zur Tulpenzwiebel-Spekulationsblase

  9. #9
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    Zitat Zitat von Lurchi Beitrag anzeigen
    Eigentlich müsste man jetzt den Männern, die für eine Verlängerung gestimmt haben (wie Krichbaum) einfach die E... ohne Betäubung abschneiden. Aber großes Problem: Die haben ja gar keine. Wie man z.B. (aber nicht nur) beim Dieselbetrug sieht.
    Was sollte man unserer Katja abschneiden. Die sind mit der CDU ein Herz und eine Seele. Diese Woche durfte sie bei Phönix bei einem Talk mitreden und gestern im Bundestag eine umwerfende Rede halten.

  10. #10
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    Tja, so ist halt der Bundestag das Freudenhaus der Industrie. Oder vielleicht der Mottenkäfig der Industrie? Die Abgeordneten als Marionetten der Industrie...

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