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15.04.2015

Das Netz verneigt sich vor Klopp: PZ-news zeigt die besten Tweets

Dortmund (dpa) - Erfolgstrainer Jürgen Klopp verlässt Borussia Dortmund nach sieben Jahren zum Saisonende. Dies teilte der börsennotierte Fußball-Bundesligist am Mittwoch in einer Ad-hoc-Mitteilung mit. Der Verein habe der Bitte des 47-Jährigen nach einer Auflösung des bis 2018 gültigen Vertrages entsprochen.

«Wir haben einige Gespräche geführt und dabei die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass der Weg, den wir sieben Jahre lang mit unglaublichem Erfolg gegangen sind, am Saisonende zu Ende geht. Das hat mich und Jürgen sehr angefasst», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einer Pressekonferenz sichtlich gerührt.

Klopp hatte im Oktober 2013 seinen Vertrag bis 2018 verlängert. In dieser Saison erlebte der BVB unter dem Coach aber einen schweren Absturz. Mit nur 33 Punkten ist der Club noch nicht endgültig gesichert. Die Schwarz-Gelben hatten die Hinrunde nur auf Platz 17 beendet.

Bildergalerie: Jürgen Klopp will nach Medien-Informationen Borussia Dortmund verlassen

Unter Klopp erlebte der BVB zuvor eine seiner erfolgreichsten Zeiten in der Bundesliga. Seit 2008 ist der 47-Jährige bei den Westfalen im Amt. Zwei Meisterschaften (2011, 2012) und einen Pokalsieg (2012) gewannen die Dortmunder seitdem unter Klopp. Außerdem erreichte der BVB 2013 das Champions-League-Finale. Insgesamt führte Klopp den Verein viermal in Serie in die Königsklasse. In dieser Saison haben die Dortmunder nur noch Chancen auf den DFB-Pokal.

Jürgen Klopp geht bei Borussia Dortmund von Bord, und die Anleger gehen gleich mit. Der Abschied des langjährigen Erfolgstrainers zum Saisonende hat die BVB-Aktie am Mittwoch ins Minus gedrückt. Das Papier fiel nach ersten Spekulationen über den Trainerabschied zunächst bei 3,375 Euro auf den tiefsten Kurs seit August 2013. Zuletzt verbilligte sie sich am Ende des SDax um 2,9 Prozent auf 3,49 Euro.

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Analyst Alexander Langhorst von GSC Research sieht die Entscheidung als «Zäsur für Dortmund, die erst einmal negativ zu bewerten ist». Insgesamt bringe das Thema Unruhe in das Gefüge, zumal das Thema Europa-League in Reichweite sei.