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© dpa (Archiv)
15.12.2015

Greuther Fürth will Vorfälle beim KSC genauer prüfen

Die SpVgg Greuther stellt sich nach den Vorkommnissen beim Spiel gegen den Karlsruher SC hinter seine Fans. „Sowohl die Aussagen unserer Fans als auch privates Videomaterial, das uns vorliegt, werfen weitere Fragen auf, die aus unserer Sicht dringend geklärt werden müssen“, äußert sich Nicolas Heckel, Leiter des Fanwesens bei Greuther Fürth, auf der Vereinshomepage.

Nach der Anreise der Fürther Fans ist es auf dem Parkplatz vor dem Gästeblock des Wildparkstadions zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem auch Schlagstöcke, Pfefferspray und Polizeihunde eingesetzt wurden (PZ-news berichtete). 15 Fans wurden hierbei nach Vereinsangaben verletzt. Einige davon seien nach dem Einsatz in ein Krankenhaus gekommen.

Nachdem die Karlsruher Polizei noch am Samstag eine Pressemitteilung zu dem Vorfall verschickt hatte, habe der Verein umgehend Gespräche mit seinen Fans geführt. Hierbei habe der Verein festgestellt, dass die Angaben der von deren der Polizei abweichen.

Licht ins Dunkel möchte der Verein nun Hilfe von Zeugen bringen, und bittet diese darum Video- oder Bildmaterial an den Verein zu senden. „Im Zuge dieser Klärung werden wir mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe in Kontakt treten, um eine umfassende Bewertung über die Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen vornehmen zu können“, sagt Nicolas Heckel auf der Homepage der Spvgg Greuther Fürth.

Zur Meldung auf der Vereinshomepage (www.greuther-fuerth.de)

Artikel auf PZ-news zu den Vorfällen am Wildparkstadion