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Bundestrainer Joachim Löw (links) und Philipp Lahm bei der Pressekonferenz des DFB.
Bundestrainer Joachim Löw (links) und Philipp Lahm bei der Pressekonferenz des DFB. © dpa
30.08.2011

Löw zu Lahm-Buch: Gnade trotz Tadel

Bei der Pressekonferenz des Deutscher Fußball Bundes vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich war das Buch „Der feine Unterschied“ von Kapitän Philipp Lahm ein heiß diskutiertes Thema.

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Trubel um Fußballer-Buch: Soll es Konsequenzen für Philipp Lahm geben?

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Lahm fühle sich und sein Buch durch die Vordrucke missverstanden und falsch dargestellt. „Man muss es als Ganzes betrachten und darf nicht nur die einzelnen, in der Öffentlichkeit breitgetretenen Passagen des Buches bewerten“, erklärte der 27-jährige Fußball-Profi den angereisten Journalisten.

Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich verärgert über die Art und Weise, wie Philipp Lahm seine früheren Trainer kritisiert. Man dürfe sich als aktueller Spieler nicht über solche Themen äußern, als Leistungsträger stünde einem so etwas nicht zu. Löw betonte aber weiterhin, dass keine Internas veröffentlicht wurden und somit für Philipp Lahm auch keine weiteren Konsequenzen zu erwarten sind.

Der Nationaltrainer will sich nun nur noch auf die sportlichen Aspekte konzentrieren und sich nicht weiter mit privaten Dingen beschäftigen.

Lahm gab daraufhin zu verstehen, dass er sich in Zukunft mit solchen Aussagen zurückhalten möchte, da dies ja der unmissverständliche Wunsch seines Trainers sei. Jan Ehrhardt