nach oben
Ball fliegt ins Netz.
Tore sind zuletzt für den Karlsruher SC reichlich gefallen, sodass ein Sprung in die zweite Liga denkbar ist. Bildquelle: SOMKKU - 419688358 / Shutterstock.com
14.03.2018

Schafft der Karlsruher SC den Sprung in die 2.Liga?

Insgesamt waren die Zeiten beim Drittligist Karlsruher SC schon einmal besser. In der dritten Liga stehen die Chancen allerdings derzeit nicht schlecht, dass es zu einem Aufstieg kommen könnte. Das letzte Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach ging nämlich wiederum zugunsten des SC aus. Der Plan für die letzten Spieltage der laufenden Saison ist somit klar und wird von allen Beteiligten mit Nachdruck verfolgt.

Die Erfolgsserie des Karlsruher SC war zuletzt mehr als beeindruckend

Der Karlsruher SC schickt sich derzeit an, wieder den Sprung in die zweite Liga zu schaffen. Gerade die heimischen Fans haben natürlich tiefstes Vertrauen in Ihre Mannschaft. Laut den Erfahrungsberichten über deutsche Sportwettenanbieter, setzten in der Vergangenheit viele Ihr Glück auf Karlsruhe und wurden dadurch reichhaltig belohnt. Seit Anfang Oktober 2017 hat der Traditionsclub in der dritten Liga nämlich nicht mehr verloren, sodass 36 Punkte geholt werden konnten. Lediglich viermal musste der Torhüter hinter sich greifen, sodass auch die Tordifferenz in Sachen Erfolg Bände spricht. Praktisch hauptverantwortlich dafür, dass die Stimmung beim Club derzeit kaum besser sein könnte, ist Trainer Alois Schwartz:

- Das Amt des Cheftrainers hatte Schwartz Ende August übernommen
- Seitdem sammelte der Karlsruher SC fünf Punkte mehr als der auf Rang zwei stehende FC aus Magdeburg
- Im Vergleich zum Tabellenführer aus Paderborn sammelte der KSC sogar sechs Punkte mehr

Somit hat in dem erwähnten Zeitraum kein anderer Drittligist eine bessere Bilanz vorzuweisen, woran auch ein herausragender Fabian Schleusener beteiligt ist. Inzwischen konnte der dreizehnmal das Runde ins Eckige befördern und hat sich damit zu einem Stürmer entwickelt, dessen zweiter Vorname die Torgarantie ist.

Trainer Alois Schwartz hat die Mannschaft schnell auf Erfolgskurs gebracht

Die Fans des Karlsruher SC hatten zuletzt allen Grund zur Freude, denn die Performance war sehr gut. Bildquelle: g-stockstudio - 281076005 / Shutterstock.com

Ingo Wellenreuther, seines Zeichens Präsident des KSC, ist über die Entwicklung des Clubs unter der Leitung des neuen Trainers sehr erfreut: „Alois Schwartz hat eine verunsicherte Mannschaft übernommen und stabilisiert, indem er ihr einen Plan an die Hand gegeben hat.“ Wellenreuther ist CDU-Bundestagsabgeordneter und knüpft mit seiner Aussage an die von Trainer Schwartz selbst erklärte Mission an:

 

„Das habe ich der Mannschaft mit auf den Weg gegeben. In Trainingseinheiten und einfachen Handlungen. Und die hat sie schnell umgesetzt.“

 

Schwartz betonte, dass es nicht lange gedauert habe, bis die Spieler und er zueinander gefunden hätten. Inzwischen sei allerdings alles zu einer Einheit geworden und Neid und Missgunst nicht anzutreffen. Dass Trainer Schwartz den KSC so schnell in die Erfolgsspur zurückholen konnte, überrascht nicht wenige Experten der Fußballbranche. Schließlich war der 50-Jährige zuvor beim 1. FC Nürnberg weniger erfolgreich gewesen und musste nach knapp einem halben Jahr schon wieder das Feld räumen.

 

Spiel gegen SG Sonnenhof Großaspach wurde mit 3:1 gewonnen

 

Wenig Anlass zur Kritik gab jedenfalls auch die Leistung des Karlsruher SC bei seinem letzten Heimspiel gegen die SG Sonnenhof aus Großaspach. Das Spiel konnte nämlich souverän mit 3:1 gewonnen werden, nachdem es zur Halbzeit noch 0:0 gestanden hatte. Nichtsdestotrotz war auch die erste Halbzeit durchaus unterhaltsam, denn schon in der zehnten Minute köpfte Taxiarchis Fountas den Ball an die Latte. Nach ca. 30 Minuten war dann zu spüren, dass der KSC zunehmend stärker wurde und das Spiel dominierte. Die beste Gelegenheit zum Führungstreffer hatte Schleusener in der 36. Minute, scheiterte jedoch gegen den starken Torwart der Gäste. Die zweite Hälfte startete dann direkt turbulent:

- Burak Camoglu besorgte in der 47. Minute das 1:0 mit einem Schuss aus spitzem Winkel
- Der Ball landete im langen Toreck und war somit für den herausragenden Broll nicht zu halten

Das 2:0 für den KSC hätte dann schon nach 60 Minuten fallen können, als Anton Fink komplett frei auf den Torwart der Gäste stürmte. Er legte quer, doch der Pass war zu steil und Schleusener konnte nicht einnetzen. Das 2:0 fiel dann aber doch nach einer Ecke und in der 79. Minute stellte Jonas Föhrenbach per Kopf auf 3:0. Das einzige Gegentor fiel in der 86. Minute und lies den KSC am Ende feiern.

Bildquellen:
SOMKKU - 419688358 / Shutterstock.com
g-stockstudio - 281076005 / Shutterstock.com