Semino Rossi nimmt sich Zeit für Straßenmusiker. Foto: Bodo Schackow
Semino Rossi nimmt sich Zeit für Straßenmusiker.  Foto: Bodo Schackow 

Semino Rossi profitiert von seiner Zeit als Straßenmusiker

«Zum Straßenmusiker kommt niemand extra angefahren, niemand nimmt sich eine oder zwei Stunden Zeit für ihn, niemand zahlt Eintritt», sagt er in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. «Der Straßenmusiker muss sein Publikum im Vorbeigehen für sich und die Musik begeistern.»

Das habe er auf der Straße gelernt, dies helfe ihm heute als Profimusiker. Sehe er einen Musiker auf der Straße, bleibe er bewusst stehen und höre zu: «Das ist echte Arbeit, was die Kollegen auf der Straße machen. Das verdient Respekt und Anerkennung.»

Der aus Argentinien stammende Rossi wurde vor 15 Jahren entdeckt und steht seither auf großen Bühnen. Am Freitag (5. Juli) kommt mit «So ist das Leben» sein zehntes Album auf den Markt. Er präsentiert es am Sonntag (7. Juli) in der ARD-Unterhaltungsshow «Immer wieder sonntags» live aus Rust sowie anschließend dort bei einem Treffen mit mehr als 200 Fans. Rossi lebt bei Innsbruck in Österreich.