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Der erlebnisreiche Tag in Paris startet für die PZ-Leser, die von Claudia Baumbusch (Mitte) geführt werden, vor dem Centre Pompidou. Foto:Pfäfflin
Der erlebnisreiche Tag in Paris startet für die PZ-Leser, die von Claudia Baumbusch (Mitte) geführt werden, vor dem Centre Pompidou. Foto:Pfäfflin
16.12.2016

Auf den Spuren moderner Kunst

Paris. Was ist überhaupt moderne Kunst? Mit dieser Frage beschäftigen sich 24 PZ-Leser intensiv. Und zwar an einem ganz besonderen Ort: In der grandiosen Sammlung des Centre Pompidou im Herzen von Paris, das im kommenden Jahr das 40-Jährige feiert. Bei der Eröffnung von den Parisern noch wenig liebevoll als „Raffinerie“ abgetan, ist das imposante Gebäude heute ein „Monument für die Technik-Begeisterung der 1970er-Jahre“, schildert Kunsthistorikerin Claudia Baumbusch.

Um dann in den großzügigen Innenräumen gemeinsam mit der Lesergruppe einzutauchen in die Welt der Kunst von 1905 bis 1960. Und hier hat das Kulturzentrum absolut Sehenswertes zu bieten.

Da ist die großartige Sammlung der Kunst des Franzosen Henri Matisse (1869-1954), da sind die Künstler des Kubismus wie Picasso und Braque, da ist die Zeit des Bauhaus mit einer Vielzahl von Exponaten, die von Bildern Paul Klees bis zu den Möbeln von Marcel Breuer reicht.

Und da sind die Erneuerer der Kunst, wie Marcel Duchamp mit seinem Objekt „Fontäne“, einem Urinal aus dem Sanitärgeschäft, oder Alberto Giacometti mit seinen eigenwilligen Skulpturen.

Nach soviel Kunst ist dann ein weiterer Augenschmaus geboten: Vom sechsten Stock des Centre Pompidou schweift der Blick bei strahlender Sonne über ganz Paris, vom Eiffelturm zur Kirche Sacré-Cœur, von Notre Dame bis zur Opera Garnier.

In deren Umgebung ist dann Zeit für einen gemütlichen Bummel, ehe der Schnellzug TGV mit teils über 300 Stundenkilometern die Distanz Pforzheim-Paris in kürzester Zeit überbrückt.

Sandra Pfäfflin