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Die unverwechselbare Tenorstimme von Alexander Eckstein (Mitte) beeindruckt die Zuhörer in der Kulturhalle. Bereichert wird das Kerzenlicht-Konzert unter anderem durch Rocksänger und Bassist Julian Merl (von links), Schlagzeuger Dennis Link und Keyboarder Luca Welker.  zachmann
Die unverwechselbare Tenorstimme von Alexander Eckstein (Mitte) beeindruckt die Zuhörer in der Kulturhalle. Bereichert wird das Kerzenlicht-Konzert unter anderem durch Rocksänger und Bassist Julian Merl (von links), Schlagzeuger Dennis Link und Keyboarder Luca Welker. zachmann
29.02.2016

Auftritt, der Gefühle weckt: Stimmungsmusik von Alexander Eckstein und Freunden

Sie ist wieder da: Die „totale E(c)kstase“, das Gefühl angenehmer Empfindungen in gemütlicher Kerzenlicht-Atmosphäre, das der singende Kämpfelbacher Weinhändler Alexander Eckstein zusammen mit seinen musikalischen Freunden am Samstagabend bereits zum zweiten Mal in der Remchinger Kulturhalle verbreiten konnte. Kaum hatte sich der 38-Jährige die schwarze Fliege vom Hals gerissen, um seiner unverwechselbaren Tenorstimme freien Lauf zu lassen, schon ging die stimmungsvolle und zugleich kontrastreiche Reise von der klassischen Musik bis zu angesagten Rock- und Pop-Hits los.

In seinem Programm trifft der berühmte italienische Opernsänger Enrico Caruso auf den modernen Entertainer Robbie Williams, bekannte Filmmusik vereint sich mit aktuellen Chart-Schlagern.

Viel Beifall vom Publikum

Das Publikum haben die leidenschaftlichen Musiker schon auf ihrer Seite, bevor sie überhaupt loslegen: Nicht alle Kerzen an den edlen Kronleuchtern wollen nach dem Entzünden in andächtiger Stille brennen. Aber ein Zuhörer zieht sein Feuerzeug aus der Tasche, leistet Hilfe und bekommt den ersten tosenden Applaus. Der anschließende Beifall gilt dann aber Alexander Eckstein – und natürlich seinen musikalischen Begleitern. Dazu gehören nicht nur die charmante Sängerin Céline Greb, Ecksteins Frau Stefanie am Flügel und Heiko Köngeter an der Akustik-Gitarre – sondern auch die Band „Sudden Inspiration“ darf nicht fehlen.

Wie gemacht für die Jungs aus der Brettener Region ist der Achtziger-Jahre-Hit „Rosana“. Obwohl Rocksänger und Bassist Julian Merl (22) erst zehn Jahre nach der Blütezeit des Toto-Hits das Licht der Welt erblickte, lassen er und seine Kollegen Niels Hanselmann (E-Gitarre), Dennis Link (Schlagzeug), Luca Welker (Keyboard) und das Bläsertrio Sebastian Debatin, Sascha Lautenschläger und Sebastian Siewert ebenso wie Akkordeon-Spieler Julian Lehr den Stimmungsfunken schnell aufs Publikum überspringen.

John Denvers Liebeslied

„Gönnen Sie sich doch einfach mal ein bisschen Ruhe, in der Badewanne oder bei einer zehnminütigen Skilift-Fahrt den Berg hinauf und lassen Sie sich von der Muse küssen“, rät Moderatorin Pamela Grether auf ihre einfühlsam-informative Art. Immerhin sei John Denver bei solch einer Ski-Auffahrt das vielen unter dem Namen „You fill up my senses“ bekannte Liebeslied an seine Frau Annie in den Sinn gekommen, dem Ecksteins Stimme wenig später kraftvoll Ausdruck verleiht. Aber auch die rund 250 Zuhörer sind nicht auf den Mund gefallen: Das beweisen sie beim Lied „In Blau gemaltes Blau“, besser bekannt als „Volare“ tatkräftig.