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Jean-Honoré Fragonard, Das vertrauliche Gespräch, um 1778 – 80, © Rotterdam, Boijmans Van Beuningen Foundation (Collection Koenigs), Foto: Studio Buitenhof, Den Haag
Jean-Honoré Fragonard, Das vertrauliche Gespräch, um 1778 – 80, © Rotterdam, Boijmans Van Beuningen Foundation (Collection Koenigs), Foto: Studio Buitenhof, Den Haag
Jean-Honoré Fragonard, Der Kampf Minervas gegen Mars, um 1771, Collection du Musée des Beaux-Arts de Quimper © Musée des Beaux-Arts de Quimper, France
Jean-Honoré Fragonard, Der Kampf Minervas gegen Mars, um 1771, Collection du Musée des Beaux-Arts de Quimper © Musée des Beaux-Arts de Quimper, France
Jean-Honoré Fragonard, Die Liebesinsel, um 1770, Museu Calouste Gulbenkian © Calouste Gulbenkian Foundation, Lisbon, Foto: Catarina Gomes Ferreira
Jean-Honoré Fragonard, Die Liebesinsel, um 1770, Museu Calouste Gulbenkian © Calouste Gulbenkian Foundation, Lisbon, Foto: Catarina Gomes Ferreira
Jean-Honoré Fragonard, Roger beobachtet den Kampf zwischen einem Riesen und einem Ritter, um 1780 – 85, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.
Jean-Honoré Fragonard, Roger beobachtet den Kampf zwischen einem Riesen und einem Ritter, um 1780 – 85, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.
Jean-Honoré Fragonard, Die Überraschung, um 1771, Musée d’Angers © Musée d’Angers, Foto: Pierre David
Jean-Honoré Fragonard, Die Überraschung, um 1771, Musée d’Angers © Musée d’Angers, Foto: Pierre David
07.11.2013

Ausstellung: „Fragonard. Poesie und Leidenschaft“

Karlsruhe. Die Karlsruher Kunsthalle widmet Jean-Honoré Fragonard die erste Einzelausstellung in Deutschland, in deren Zentrum die Zeichnungen des Künstlers stehen. Der französische Künstler gehört zu den herausragenden Meistern des 18. Jahrhunderts und ist dennoch in Deutschland bis heute kaum bekannt.

Eleganz und Ausdruckskraft kennzeichnen das Werk von Jean-Honoré Fragonard (1732–1806). In Grasse geboren, verbrachte er den größten Teil seines Lebens in Paris, wo er Schüler von François Boucher war. Trotz erster Erfolge in der Pariser Salonausstellung ging er seinen künstlerischen Weg jenseits der Akademie und fand sein Publikum vor allem in wohlhabenden Privatsammlern.

Im Zentrum der Karlsruher Ausstellung stehen die Zeichnungen Fragonards, ergänzt um ausgewählte Ölstudien und Gemälde. Mit etwa 80 Werken gibt die Präsentation einen Einblick in die Vielgestaltigkeit seines Werkes, das gesellig-heitere Szenen, Landschaften und Erzählerisches ebenso wie intime Darstellungen von großer Sinnlichkeit umfasst.

In diesen zeigen sich die Experimentierfreude des Künstlers, seine Imaginationskraft und die Kühnheit der formalen Gestaltung. Zugleich erweist sich Fragonard als fest in der künstlerischen Tradition des 17. Jahrhunderts verwurzelt, dessen Formen- und Themenrepertoire er frei zu variieren und neu zu interpretieren wusste. Im Umgang mit Kreide und Pinsel entstanden Kompositionen von sprühender Fantasie und großer Leidenschaft.

Ermöglicht wird die Ausstellung dank der Unterstützung internationaler Leihgeber wie des Louvre in Paris, der Albertina in Wien, des British Museum in London und der Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon sowie dank privater Sammler.

Ausstellung: 30.11.2013 – 23.2.2014. Mehr Infos zur Ausstellung: www.kunsthalle-karlsruhe.de