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Neuen Schwung ins Reuchlinhaus bringen Kulturamt, Theater und Schmuckmuseum mit Angelika Drescher, Guido Markowitz, Damian Gmür (vorne), Uwe Dürigen, Edoardo Novelli und Isabel Schmidt-Mappes (von links). Foto: Meyer
Neuen Schwung ins Reuchlinhaus bringen Kulturamt, Theater und Schmuckmuseum mit Angelika Drescher, Guido Markowitz, Damian Gmür (vorne), Uwe Dürigen, Edoardo Novelli und Isabel Schmidt-Mappes (von links). Foto: Meyer
21.09.2017

Ballett-Tänzer mit schmucker Performance

Pforzheim. Wenn am 26. Oktober im Reuchlinhaus die Ausstellung „Pretty on Pink – graue Eminenzen des Schmucks“ eröffnet wird, wird es erstmals eine getanzte Performance im Schmuckmuseum geben. Am Mittwoch stellten Kulturamtsleiterin Angelika Drescher, Vertreter des Theaters sowie die Schmuckmuseum-Leiterinnen Cornelie Holzach und Isabel Schmidt-Mappes das Projekt in dem „geschichtsträchtigen Ort“ vor, denn das Reuchlinhaus war einst als Kulturzentrum konzipiert worden.

Wie Drescher erläuterte, will das Kulturamt die Kooperation mit dem Theater verstärken. So wird es weitere Projekte beim Internationalen Museumstag und der Museumsnacht geben. Auch an das Archäologische Museum werde als Spielstätte gedacht.

Für Ballettdirektor Guido Markowitz – er war mit seinem Stellvertreter Damian Gmür und Choreograf Edoardo Novelli gekommen – ist das Motto „Pretty on Pink“ geradezu prädestiniert für einen besonderen Auftritt, wenn sich die geballte Kunstprominenz treffe: „pretty“ stehe für die Ästhetik des Tanzes und Pink nicht nur als Farbe für extrovertierte Kostüme, sondern auch für die Songs der gleichnamigen isländischen Sängerin. So werde sich der Bogen der Musikaufnahme von der Klassik bis zu ihren Songs spannen. Mehr wollte er zur rund zehnminütigen Aufführung, noch nicht verraten.

Theater-Verwaltungsdirektor Uwe Dürigen freut sich, „dass wir wieder zurück an einen alten Spielort kommen“. Fanden im Hof doch einst auch Operetten-Aufführungen statt. Und er stellte zudem heraus, „dass sich das Ballett in die Herzen unseres Publikums getanzt hat.“ Daher wolle man sich mit dezentralen Aufführungsorten in die Stadt hinein öffnen. „Für uns ist das ein schönes Experiment,“ bemerkte Museumsleiterin Cornelie Holzach.