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PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer wird für den Trailer zum Goldstadtsong von Paul Hoffer (links) interviewt.
PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer wird für den Trailer zum Goldstadtsong von Paul Hoffer (links) interviewt.
Auch ein Blick in die Innenstadt darf nicht fehlen. Foto: Screenshot aus dem Video
Auch ein Blick in die Innenstadt darf nicht fehlen. Foto: Screenshot aus dem Video
03.03.2017

Der Goldstadtsong: Pop-Hymne an die Heimat

Die Idee ist so simpel wie gut: Gerhard Baral, Gesamtkoordinator von „250 Jahre Goldstadt“ wünscht sich einen Jubiläumssong. Einer, der die Vorzüge Pforzheims preist – ohne kitschig oder rührselig zu sein. Einer, der die schönen Seiten der Stadt, ihre Stärken in Kultur, Wirtschaft und Sozialem in den Vordergrund rückt. Und der natürlich ins Ohr geht. Alles begleitet von einem eindrucksvollen Musikvideo. Doch wer kann das alles? Die Lösung ist flott parat: Indigo Pictures. Das sind die Musiker und Filmemacher Stefan Kling und Paul Hoffer, in Pforzheim geboren, aufgewachsen und hier verwurzelt.

Goldstadtsong 2017 mit Spannung erwartet

Nun sind Song und Video fast fertig – seit dieser Woche ist der Trailer online, kann auf der Homepage www.goldstadtsong.de und auf Facebook erlebt werden. „Wir wollen Kunst, Kultur, Natur, Architektur zeigen – eben alles, was Pforzheim ausmacht“, sagen die beiden. Und natürlich auch, welche wirtschaftliche Kraft in der Stadt steckt. Denn neben den Aufnahmen von Theater und Museen, von Wildpark und Wallberg, Reuchlinhaus und Schlosskirche werden auch in kurzen Sequenzen Firmen präsentiert, „die sich mit der Stadt identifizieren, hier zuhause sind“. Vieles haben die beiden Pforzheimer bereits gefilmt: Stadtansichten, die Modenschau an der Hochschule, die „Pforzheimer Zeitung“, die Schmuckfirma Leo Wittwer. Jetzt steht der Endspurt an: Der Pop-Rock-Song ist vorproduziert, nun geht es ins Tonstudio. Neben Kling und Hoffer werden auch bekannte Künstler der Stadt mitwirken. „Denn wir wollen zeigen, was Pforzheim wirklich ausmacht: Die Menschen“, schildern die Komponisten und Texter. Und sie haben in ihrem Songtext eine Situation aufgegriffen, „die viele kennen“, sagt Stefan Kling: „Irgendwie will man weg, hinaus in die Welt, um dann bei der Rückkehr festzustellen, wie verbunden man mit den Menschen, mit den Freunden hier ist.“ Und so ist ein Song entstanden, der die „Narben“ dieser Stadt anspricht, „aber auch zeigt, wie stolz Pforzheim sein kann auf das, was die Stadt erreicht hat“, betont Hoffer. Ihm ist es wichtig, dass der Song die Dynamik der Stadt widerspiegelt: „Das wird zwischendurch ziemlich rockig, aber dann auch wieder ruhig, fast klassisch.“

Rund viereinhalb Minuten werden Song und Video in der Endfassung dauern. Und etwa 20 Firmen sollen sich in kleinen Spotts darin präsentieren – alles optisch verbunden durch ein goldenes Band, das sich durch das Video schlängelt. Und nicht nur Gerhard Baral ist von diesem neuen, ansprechenden Beitrag zum Jubiläumsfestival angetan. Auch Oberbürgermeister Gert Hager und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer unterstützen das Projekt. Zumal es auch einem sozialen Zweck zugutekommt: 20 Prozent des Reinerlöses fließen an den Hilfsverein „Menschen in Not“.

Und so soll der Goldstadt-Song nicht nur im Jubiläumsjahr zum musikalischen Erkennungszeichen für Pforzheim werden.

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