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Blättern in Bildbänden: zahlreiche Besucher auf der Vernissage.  Foto: Müller 

Dichtes Gedränge in Grögers Atelier in Pforzheim

Pforzheim. Fasziniertes Entdecken von Arbeiten in nahezu jedem Winkel des Raumes, konzentriertes Blättern in Bildbänden: Etwa 150 Besucher haben sich am Freitag auf der Ausstellung „Rolf Gröger 1919–1986“ durch dessen ehemaliges Atelier am Häldenweg 2 gedrängt.

„Im kleinsten Kreis ging es bis nach Mitternacht“, sagt Rolf Grögers Tochter Anina, die die Schau organisiert und mit derartigem Zuspruch – auch am Samstag – nicht gerechnet hatte. „Es sind auch Leute von weither angereist, die nach Ewigkeiten aus ihrer Versenkung aufgetaucht sind“, sagt Anina Gröger. Sie habe sich besonders über die angeregten Gespräche darüber gefreut, wer wo irgendwann mal etwas bei ihrem Vater gekauft oder eine seiner Arbeiten gesehen hat.

Rolf Gröger hat wie kaum ein anderer Künstler Spuren in der Goldstadt hinterlassen, etwa mit Mosaiken (die PZ berichtete). Die Ausstellung gibt Einblicke in sein facettenreiches Werk.

Die Ausstellung ist bis 4. August samstags und sonntags von 15 bis 20 Uhr am Häldenweg 2 zu sehen. Im PZ-Forum hält Claudia Baumbusch am Dienstag, 23. Juli, 19 Uhr, einen Vortag über Rolf Gröger und die Künstlerfamilie. Anina Gröger bietet exklusiv für PZ-Leser am Donnerstag, 25. Juli, 19 Uhr, eine Führung durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist – wie auch für den Vortrag – erforderlich unter Telefon (0 72 31) 93 31 25.