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Udo Lindenberg
Udo Lindenberg
08.06.2017

„Die Udo-Lindenberg-Experience“: Rockstar plant Panik City

Hamburg. Rockstar Udo Lindenberg (71) errichtet eine Panik City. An der Hamburger Reeperbahn will er mit der „Udo Lindenberg Experience“ Fans in seine Welt eintauchen lassen – auf einer Tour mit virtuellem Udo als ganz persönlichem Panik-Paten an der Seite.

„Das wird kein Museum und keine Memory-Show, sondern ein Flug durch das Udoversum aus Hightech und Hightext, Multimedia und Magie“, sagt Lindenberg. Das Millionenprojekt soll mit hohen Panoramawänden und modernster Technik im Klubhaus St. Pauli entstehen und im Herbst eröffnen.

Auf 700 Quadratmetern können Besucher dann auf visuelle Zeitreise mit dem Panikrocker gehen: ob per Drohnenflug über seine Geburtsstadt Gronau, mit dem Sonderzug nach Pankow, im Taxi durch seine Wahl-Heimat Hamburg zum Hotel „Atlantic“ oder mit dem „Udo-Ufo“ über voll besetzte Stadien. „Der virtuelle Udo nimmt die Leute an die Hand und führt sie durch den Panik-Kosmos“, erläuterte er sein Vorhaben, das privat finanziert wird. In Gruppen von 20 Besuchern starten die einstündigen Touren. „Das wird kein Verweilen beim Bilderbetrachten, sondern eine Erlebniswundermaschine, durch die man schwebt“, sagt der Musiker. Es gebe auch Ausstellungsstücke: von der Platin-Platte bis zum Gold-Trabi. Statt Sonnenbrille wie er aber tragen die Fans Multimedia-Brillen, um sich an Stationen seines Lebens beamen zu lassen – Treffen mit Udos alten Klassenkameraden, Wegbegleitern und Zeitzeugen inklusive. Es geht noch einmal in die DDR, wo der Star aus dem Westen im Ost-Berliner Palast der Republik sang und wo sich Stasi-Akten über ihn stapelten, und ins Kunstatelier, wo er die von ihm erfundenen „Likörelle“ malt.

Auch ein Udo-Hologramm ist geplant. „Man kann mir Fragen stellen, in der Maske und beim Catering dabei sein oder mit mir im knallevollen Stadion auf die Bühne gehen, „Reeperbahn“ singen und gleich aufnehmen lassen“, erzählt Lindenberg.

www.panikcity.de