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Direktor Hartmut Höll über „Camille Corot. Natur und Traum“.
Direktor Hartmut Höll über „Camille Corot. Natur und Traum“ © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
19.09.2012

Direktor Hartmut Höll über „Camille Corot. Natur und Traum“

Schon oft waren Musiker der Karlsruher Musikhochschule in der Kunsthalle Karlsruhe zu Gast, haben zu Eröffnungen, auf Aktionstagen oder während der KAMUNA zum Programm beigetragen. Jetzt konnte die erste umfassende Kooperation zwischen den beiden Häusern in Form einer Konzertreihe im Rahmen der Ausstellung „Camille Corot. Natur und Traum“ realisiert werden. Direktor Hartmut Höll über die Zusammenarbeit mit der Kunsthalle. 

Herr Professor Höll, warum kooperiert die Hochschule für Musik Karlsruhe mit der Kunsthalle Karlsruhe?
Höll: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ist eines der großen Museen Deutschlands. Mit einem solchen Partner künstlerisch zusammenarbeiten zu dürfen, ist ein Vergnügen. Und wenn dies dazu führt, dass sich die Studierenden unserer Hochschule durch Bilder inspirieren lassen, wächst dadurch die eigene Phantasie und Kreativität. Prof. Markus Stange und Dr. Anna Zassimova haben eine zauberhafte Konzertreihe zusammengestellt. Ich freue mich sehr auf alles.

Hand auf`s Herz - War Ihnen Corot schon vor der Großen Landesausstellung ein Begriff?
Höll: Die Frau mit der Perle« oder auch »Die Kaskaden von Tivoli« sind mir aus dem Louvre in Erinnerung.

Corot liebte die Musik. Was können Musiker von Malern lernen?
Höll: Auch wir Musiker sprechen von Stimmungen, von Farben. Die Künste haben immer schon sich gegenseitig befruchtet, und stets war es das Bemühen, der menschlichen Seele Ausdruck zu schaffen. Denn mit Farben und Tönen lässt sich vieles verständlich machen, wo das Wort allein nicht reicht.