Black Forest Jazz Max Herre
Brüder im Geiste: Max Herre (links) und Web-Web-Mastermind Roberto di Gioia.  Foto: Thomas Meyer   Foto: Meyer

Ein Abend wie ein Rausch: So war der Start des BlackForestJazz in Pforzheim mit Stargast Max Herre

Pforzheim. Was für ein fulminanter Start für dieses brandneue Festival. Am Ende des Auftaktkonzerts feiert das stehende Publikum die Band derart frenetisch, dass die fünf sich verneigenden Musiker wirken, als könnten sie selbst kaum glauben, welche Sternstunde sich da im großen Saal des Kulturhauses Osterfeld abspielt. Knapp 200 Gäste sehen eine Combo, die dramaturgisch perfekt und wie aus einem Guss dem Spiritual Jazz der 1970er-Jahre huldigt, samt Anklängen von Soul, Fusion und Pop. Ihre große Kunst ist es, dabei eben nicht zu sehr retro zu klingen. Der homogene Kosmos erzeugt eine Sogwirkung: kraftvoll, packend, intensiv und geradezu befreiend. Ein Abend wie ein Rausch.

Der Künstlerische Leiter Sebastian Studnitzky hat mit Web Web für die Premiere des BlackForestJazz-Festivals eine Band kuratiert, die einige der spannendsten Musiker des Landes vereint.

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