nach oben
Keramikarbeiten und Bronzeskulpturen von Bettina Kohlen aus Korntal. Foto: Meyer
Keramikarbeiten und Bronzeskulpturen von Bettina Kohlen aus Korntal. Foto: Meyer
Benjamin Müller fertigt Carbonschmuck mit reduzierter Formensprache. Foto: Meyer
Benjamin Müller fertigt Carbonschmuck mit reduzierter Formensprache. Foto: Meyer
Am Stand von Otto Arnim aus Kapfenhardt (vorne) gibt es Holzschalen zu sehen. Er verwendet dabei fast ausschließlich heimische Hölzer. Foto: Meyer
Am Stand von Otto Arnim aus Kapfenhardt (vorne) gibt es Holzschalen zu sehen. Er verwendet dabei fast ausschließlich heimische Hölzer. Foto: Meyer
15.12.2017

Ein Kosmos schöner Dinge beim kip-Weihnachtskunstmarkt im Rathaus Pforzheim

Pforzheim. Holzobjekte, Schmuck, Skulpturen, Strickwaren, Handgewebtes, Malerei, Möbel, Papeterie und Porzellanmalerei – beim 36. kip-Weihnachtskunstmarkt im Pforzheimer Rathaus gibt es am Samstag und Sonntag einiges zu entdecken und zu erwerben. Zwar habe sich die Ausstellerzahl wegen kurzfristiger, meist krankheitsbedingter Absagen etwas reduziert, sagt die Organisatorin Ute Middel. Aber es zeigen immer noch mehr als 30 Kreative aus dem Enzkreis sowie „aus München und dem Norden“ ihre Arbeiten.

Teils seien es kip-Mitglieder, teils befreundete Künstler, die sich beworben haben. Benjamin Müller ist vom Ammersee angereist, um auf dem Weihnachtskunstmarkt auszustellen. Und das nicht zum ersten Mal. „Es ist ein hochwertiger Markt mit tollen Ausstellern. Da ich sehr kleine Serien fertige und keine Massen verarbeite, fühle ich mich hier gut aufgehoben“, sagt er. „Es kommen Kunden, die Dinge suchen, die man nicht in jedem Laden findet.“

Müller gestaltet Objekte und Schmuckstücke, die er aus Materialien wie Carbon, Titan, Ebenholz, Bronze, Silber und Gold in Handarbeit fertigt. Auch Bettina Kohlen aus Korntal, die bisher nur beim kip-Ostermarkt „Das Gelbe vom Ei“ dabei war, lobt die Vielfältigkeit des Weihnachtskunstmarktes und die hochwertigen Aussteller. Die Bildhauerin zeigt Keramikarbeiten und Bronzeskulpturen, Schalen und Figuren.

Otto Arnim aus Kapfenhardt geht es eher ums Ausstellen. Er präsentiert gedrechselte, runde Holzobjekte. Seine Gefäße, Vasen und Schalen zeigen die innere Struktur von Bäumen. „Ich mache Fenster, damit man den Baum sehen kann. Auf diese Weise lebt er weiter“, beschreibt Arnim seine Arbeitsweise.

Als Rahmenprogramm des Marktes ist im Rathauspavillon (Stadtlabor) erneut ein Großteil der Sonder- und Foto-Schau „Gelber Faden“ zu sehen. Es sind schmückende Objekte von Künstlern, die das Thema – mal mehr, mal weniger verfremdet – aufgreifen und bereits beim kip-Ostermarkt anlässlich des Goldstadt-Jubiläums ausgestellt waren. „Wir wurden oft gefragt, ob man das zum Abschluss des Jubiläums noch mal sehen kann, nachdem die Ausstellung im Osterfeld nur zwei Tage dauerte“, sagt Ute Middel. Zudem ergänze jetzt ein Gewinnspiel die Sonderschau.