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Eine Schneekanone bläst am 18.01.2016 in München (Bayern) bunt gefärbten Kunstschnee auf eine Wiese vor der alten Pinakothek.
Eine Schneekanone bläst am 18.01.2016 in München (Bayern) bunt gefärbten Kunstschnee auf eine Wiese vor der alten Pinakothek. © dpa
18.01.2016

Endlich kalt genug für Kunst: Schneekanonen sprühen in drei Farben

Minus drei Grad müssen es schon sein: Mit Schneekanonen zaubert Künstler Philipp Messner in München nicht nur eine Winterlandschaft vor die Alte Pinakothek - mit Hilfe von Lebensmittelfarbe setzt er noch eins drauf. In Gelb, Türkis und Rosa rieselte der Kunstschnee am Montag zu Boden. Der gebürtige Südtiroler und Wahlmünchner will mit seiner Installation «Clouds» den Blick für die Wahrnehmung von Wirklichkeit schärfen, wie eine Sprecherin erklärte. Zudem gehe es dem 40-Jährigen um die Erwartungen, die Menschen an die Landschaft stellen.

Damit das Kunstprojekt nicht sofort wegschmilzt, können die Maschinen erst ab einer Außentemperatur von minus drei Grad in Betrieb gehen. Zudem muss die Luftfeuchtigkeit passen. Ausdrücklich erwünscht ist, dass Passanten ihre Spuren hinterlassen und die bunten Schneemassen in neue Formen bringen. Je nach Wetterlage könnte das bis Anfang Februar möglich sein - dann soll das Projekt enden.