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Tenor Benjamin Hulett und Hornist Christian Lampert gestalten einfühlsam die Serenade für Tenor, Horn und Streicher von Benjamin Britten beim Abokonzert des SWDKO im CongressCentrum.  Foto: Meyer 

Entdeckungen für Publikum und Orchester: Südwestdeutsches Kammerorchester mit völlig neuem Repertoire

Pforzheim. Leichtfüßig und unbeschwert geben die Streicher des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim zum Einstieg die Prelude der „English Suite“ von Hubert Hastings Parry. Der 1918 verstorbene Komponist taucht hierzulande selten in den Konzertprogrammen auf, darf aber gerne entdeckt werden. So zumindest die künstlerische Mission von Douglas Bostock, der seit zwei Spielzeiten das SWDKO als Chefdirigent leitet. Er hat das Repertoire um viele englische, schottische und britische Werke erweitert, und das Konzert „Britisch“ am Sonntag im leider etwas dünn besuchten CongressCentrum Pforzheim legt vom neuen Kurs des Ensembles eindrucksvoll Zeugnis ab.

Mit Folk- und Shantyklängen

Einfühlsam und solide gestaltet das Orchester jene Streichersuite von Parry, die ganz klassizistisch an

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