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Auch in reiferem Alter spielt Harrison Ford den Draufgänger. Foto: Molina
Auch in reiferem Alter spielt Harrison Ford den Draufgänger. Foto: Molina
13.07.2017

Ergrauter „Indiana Jones“: Mit 75 dreht Harrison Ford auf

Los Angeles. Gute Gene? Gesunder Lifestyle? Oder seine 22 Jahre jüngere Frau Calista Flockhart? Was immer Harrison Ford als Anti-Aging-Strategie für sich entdeckt hat, es funktioniert. Der Schauspieler, der heute 75 Jahre alt wird, jagt mit Lederjacke, Peitsche und Hut bereits dem nächsten Abenteuer nach. Anfang Juli 2020 soll Ford als „Indiana Jones“ im fünften Teil der Abenteuer-Saga in die Kinos kommen.

Vielleicht ist es nicht sein letzter Auftritt in der ikonischen Rolle als Archäologie-Professor Henry Walton Jones. Regisseur Steven Spielberg versprach den Fans im vorigen Jahr ein Happy End für „Indiana Jones 5“. „Ich werde Harrison am Ende nicht sterben lassen“, so Spielberg. Seit 1981 spielte Ford viermal den draufgängerischen Leinwandhelden.

Der ergraute Star findet es auch „wirklich cool“, bei der Fortsetzung des düsteren Science-Fiction-Films „Blade Runner“ (1982) an Bord zu sein. Im Mai stellte Ford zusammen den offiziellen Trailer für „Blade Runner 2049“ für den Kinostart im Oktober vor. Ford kehrt in seiner Rolle als Ex-Polizist Rick Deckard in einer apokalyptischen Welt zurück. Der Star ist einfach nicht zu bremsen. Als gestandener Haudegen Han Solo brauste er 2015 in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ mit Lichtgeschwindigkeit durch den Weltraum. Von einem Fußbruch am Set bei den Dreharbeiten in London – eine hydraulische Tür des „Millennium Falcon“ war schuld an dem Unfall – erholte er sich schnell. Auch eine Bruchlandung mit seinem einmotorigen Oldtimer-Flieger auf einem Golfplatz in Südkalifornien ging 2015 glimpflich aus. Die Bruch- und Schnittwunden kurierte der passionierte Hobby-Pilot schnell wieder aus.

Barbara Munker