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Die Aussichtsplattform der frisch eingeweihten Elbphilharmonie lockt am Wochenende Tausende Besucher an – trotz des üblen Regenwetters. Foto: Charisius
Die Aussichtsplattform der frisch eingeweihten Elbphilharmonie lockt am Wochenende Tausende Besucher an – trotz des üblen Regenwetters. Foto: Charisius
07.11.2016

Eröffnung der Elbphilharmonie sorgt für Aufsehen

Hamburg. Die hochgelegene Plaza der neuen Hamburger Elbphilharmonie hat sich in den ersten Tagen ihrer Öffnung als Besuchermagnet erwiesen. Am Samstag haben 12 000 Menschen das Bauwerk besucht, teilte ein Sprecher mit. Auch am Sonntag zeichnete sich eine ähnliche Besucherzahl ab.

Die rund 4000 Quadratmeter große Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe gewährt einen spektakulären Blick über die Stadt und den Hamburger Hafen. Um den Ansturm zu kanalisieren, müssen die Besucher für zwei Euro ein Ticket lösen, um dorthin zu gelangen. Es können sich bis zu 1200 Menschen gleichzeitig auf dem Gebäude aufhalten. Die Plaza war am vergangenen Freitag offiziell eröffnet worden. Sie ist nun täglich von 9 bis 24 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. An den ersten beiden Tagen sorgte ein vielfältiges Musikprogramm für zusätzliche Partystimmung auf der Plaza.

Hat es sich doch gelohnt?

Der Grundstein für die Elbphilharmonie wurde im April 2007 gelegt. Das Gebäude sollte ursprünglich bereits im Jahr 2010 fertig werden. Durch Planungsmängel und Kompetenzprobleme kam es jedoch zu zahlreichen Bauverzögerungen und erheblichen Kostensteigerungen. Am Ende kostete die Elbphilharmonie den Steuerzahler 789 Millionen Euro.

Die feierliche Eröffnung steht dabei noch aus: Der große Konzertsaal soll am 11. Januar 2017 durch das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock eingeweiht werden. Eckart Gienke