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Eindrucksvoller Auftritt bei der sechsten Eutinger Musicalnacht im Alten E-Werk: Salome Tendies und Andrea Pagani. Foto: Privat
Eindrucksvoller Auftritt bei der sechsten Eutinger Musicalnacht im Alten E-Werk: Salome Tendies und Andrea Pagani. Foto: Privat
14.02.2019

Eutinger Musicalnacht: Die unstillbare Gier nach dem Teelöffel Zucker

Pforzheim. Musikalischer Bogen von Klassikern zu unvergesslichen Melodien: Bereits zum sechsten Mal hat der Verein „Eutingen lebt“ am vergangenen Samstag und Sonntag die „Eutinger Musicalnacht“ im Alten E-Werk veranstaltet.

Erneut stellte Andrea Matthias Pagani seine Fähigkeiten als Musicalsänger und Entertainer eindrucksvoll unter Beweis, wie es in einer Mitteilung heißt.

Unter dem Leitmotiv „Musical Classics“ erklangen Stücke wie „Unstillbare Gier“ (Tanz der Vampire), „Die Musik der Nacht“ (Phantom der Oper) „Summer Nights“ (Grease) bis hin zu den Melodien „Chim, Chim Cheree“ und dem „Teelöffel Zucker“ aus Mary Poppins. Daneben interpretierte Pagani, der zu vielen Stücken persönliche Erinnerungen schilderte, Titel von Michael Jackson („Billie Jean“) Elvis Presley („In The Ghetto“) und Frank Sinatra („As Time Goes By“). Ebenso mitreißend: die Stücke „Funiculi Funicula“ und „La donna é mobile“ (aus Rigoletto). Hier zeigte sich, dass teilweise auch italienisches Blut durch Paganis Adern fließt.

Mit Salome Tendies, Künstlerische Leiterin der Chorakademie Pforzheim, stand dem Sänger und Schauspieler eine großartige musikalische Partnerin zur Seite, die nicht nur mit dem einfühlsam vorgetragenen Solo „Bei Dir war es immer so schön“ (Hildegard Knef) glänzte, sondern auch bei Duetten wie „You’ve Got A Friend“ von Carole King für umjubelte Höhepunkte des Abends sorgte. Bei allen Liedern begleiteten sich die beiden Künstler live mit dem E-Piano.

Den Abschluss des über zweieinhalbstündigen Programms bildeten ein Udo-Jürgens-Medley, bei dem das Publikum lautstark einstimmte, und die ebenfalls gemeinsam gesungene Hymne „We Are The World“. Stehende Ovationen der Besucher, die sicher den einen oder anderen „Ohrwurm“ mit nach Hause nahmen.